Hallo liebe Steemians,
ganz nach dem Motte: "who cares", schreibe ich meinen gestrigen Traum auf, so gut es geht. Den er handelte zum Großteil vom Steem, oder besser gesagt von Steemians, also Euch. Ganz im Sinne der Privatsphäre möchte ich dabei keine Namen nennen. Der Traum war für mich schon sehr interessant, weil ich viele der Menschen hier quasi in "real" getroffen habe. Wir waren alle in einem schönem großem Haus, das ich im Nachhinein als materialisierten Steem sehe. Die meisten von uns dürften sich untereinander noch nie gesehen haben und doch war es sehr merkwürdig, euch in diesem Haus herumwatscheln, tratschen und lachen zu sehen. Die Atmosphäre war wie man es hier kennt locker und mit einem gutem Gefühl verbunden. Ich glaube so fühlen sich Bienen in ihren Stock. :-) Einfach Wohl.
Ich hatte früher schon solche Träume, in welchen ich mit Menschen die mir lieb waren, in einem Haus war. Allerdings noch nicht so intensiv und "real". Es ist im Grunde auch nichts besonderes passiert. Außer eben der Tatsache selbst, das ich von Menschen geträumt habe, die ich nur "oberflächlich" durch Wort und Schrift kenne. Ein sehr prägender Traum, der mich darin bestätigt, nicht unbedingt am falschen Ort gelandet zu sein. Ich wurde durch meine verstopfte Nase aus diesem Beisammensein geweckt und musste mal. :-)
Auf dem Weg ins Bad, hatte ich gerade genug Zeit mir zu merken, wie ich mich gerade Gefühlt habe und das ich darüber schreiben möchte. Mehr als ein paar verschwommene Gedanken an ein paar wenige von Euch, konnte ich nicht speichern. Auch die Information, das ich selten so einen ausgeglichen Traum hatte, war mir wichtig zu merken. Normalerweise stimmt nach einer Zeit in meinem Träumen irgendwas nicht mehr und er wandelt sich in ein unschönes Erlebnis. Vielleicht war aber auch nur die verstopfte Nase und meine Blase daran Schuld, das es nicht dazu gekommen ist, die "schlechte" Seite auch zu träumen. Wer weis das schon?
Das Haus(der Steem) war etwas, das ich mir auch merken konnte, vor allem weil seine Architektur etwas chaotisch schönes an sich hatte. Alles war wie die Mathematik klar und abgegrenzt. Keine schiefen Wände, aber unzählig viele Ecken und Räume, die man logisch gar nicht erzählen kann. Das meiste vom geträumten, hat sich im Erdgeschoss in einem eigentlich viel zu kleinem Raum abgespielt.
Ein bunter Raum. Sowohl von der Einrichtung, die modern schlicht, aber eben bunt war. Ich fühle mich normalerweise nicht wohl, wenn ich keinen oder zu wenig Platz habe. Mir schien allerdings dort genug davon zu sein. Oder es war das Vertrauen zu den Menschen um mich herum, das mich weniger Platz brauchen hat lassen.
Solche Träume kenne ich, wenn ich mich in einer neuen Arbeitsstelle oder einem neuem Wohnort gewidmet hatte. Selten waren sie ausschließlich harmonisch.
Bevor ich Aufgewacht bin, weiß ich noch, das meine kleine Schwester(mit Unterbewohnerin^^) zu uns gestoßen ist.
Normalerweise findet sie gerne ein paar Worte der (oft berechtigten) Kritik an etwas. Vor allem wenn ich das mache.^^ Diesmal, schien sie nichts zu meckern zu haben und hat sich wohl auch wohl gefühlt, in ihren Umständen. So ein Traum zeigt mir, wohin ich möchte. Und nein, keine Angst. Ich will nicht mit euch zusammen ziehen. :-) Es geht darum, das ich mich mit den Menschen um mich herum, grundsätzlich friedlich verstehen möchte.
Eine Einheit, in der jeder seinen eigenen Kopf hat, aber das Große und Ganze im Blick behält. Nämlich die Gemeinschaft. Ein vernünftiger Weg, unterschiedlich und doch gleich zu sein. Denn das sind wir, alle miteinander sind wir Menschen. Wir sind alle nicht dasselbe, aber das gleiche. Fähig, uns trotz all der kleinen Unterschiede, auf einer Ebene zu bewegen zu lieben, zu agieren und zu wirken.
Wir sind fähig, uns unsere Welt zu bauen, wie sie uns gefällt.
So unglaublich es klingen mag, bin ich mir sicher, das dem auch so ist.
Ich wünsche euch eine besinnliche Osterzeit.
Danke für das lesen von meinem "who cares" Traum. :-)
Liebe Grüße
euer
Alucian