Hallo liebe Leser,
endlich einmal schreibe ich wieder einen MQ zum Thema. Für mich ist das offen gesagt ja nicht immer so einfach, wie es vielleicht aussieht.
Freie Gedanken finde ich selten in mir, wobei der Begriff “Frei” schon alleine eine echt tiefgründige Bedeutung für mich erreicht hat. Was ist denn ”Frei” eigentlich? Genau genommen dürfte das ein Zustand sein, der fast schon dem Göttlichem nahe kommt. Und damit kann ich nicht willentlich dienen.
Die Gedanken im Bezug dazu zu sehen, sind es, warum mir das Thema gefällt. Im Alltag vieler Menschen dürfte nur wenig Platz sein für Gedanken, welche wahrlich frei aus sich selbst heraus gedacht werden. Dieser fehlende Platz ist es, der mich direkt bewegt hat, dazu zu schreiben, sicher wieder einmal länger als 10 Minuten.
Wir haben kaum noch die Zeit, neben all den Gedanken die uns andere denken lassen, auf die Suche nach Ihnen zu gehen. Meditieren, senieren und diese ursprünglichen Momente erkennen ist ein wertvolles Gut, welches wir in meinen Augen verloren haben zu sehen im gesellschaftlichem Alltag. Ich bin “Frei”, wenn ich schlafe und “Frei” wenn mir mein Dasein sagt: “es ist genug von anderen, schwebe mit dir selbst in deiner kleinen Gedankenwelt”. Sie basiert allerdings auch wieder auf diesem Leben, sonst würde ich ja wirklich verrückt und verloren werden.
Meistens denke ich allerdings nicht “Frei”, wenn ich das Gefühl dazu habe, wünsche ich mir meistens das teilen zu können, damit es andere sehen und sich vielleicht an sich selbst erinnert fühlen.
Doch das geht nicht. Kein Fotoapparat in meinem Kopf, zu schreiben währe ich auch nur im Nachhinein und denkbar schlecht fähig. Vielleicht gehört es also dazu, dass die wenigen Momente damit, sich nicht teilen lassen und sie nur dafür da sind, damit ich mich selbst daran erinnere und sie nie als gegeben und selbstverständlich sehe.
Wenn ich also mal freie Gedanken habe, die nicht auf dem basieren, was um mich herum gedacht wird, geniese ich sie als einziger Zuschauer und versuche die dahinter liegende Essenz, das erhaltene Mana für spätere Aufgaben zu nutzen.
So schließe ich damit und wünsche euch viel freies Gedankenglück.
Salve und Danke für das Lesen.
Sascha