Inzwischen weis ich, das ich wenn beim Thema bleiben sollend, meine Sicht einfach die eines anderen annehmen muss und schon fließen die Worte darüber, was Gesagt werden soll. Die ganze Trollerei all die Jahre über auf den wenigen Plattformen meiner Auswahl, habe ich immer nach dem Gesucht, was ich jetzt endlich Bewusst durch die Hilfe eines anderen wahrgenommen habe. Denn das Schreiben, ist wie eine Waffe. Auch, wenn sie mir nicht Gefällt, möchte ich mich zumindest zu meinem Schutz damit Auskennen bis zu einem gewissen Grad.
Das heißt dann auch weiterhin nicht, mir große Mühe zu geben, wo ich sowieso von Glück sprechen kann, es ausgedrückt zu haben. Oder wie in manch einem Fall über die Schreiberlingszeit, eben das digital niedergebrannte Wort nicht mehr Rückgängig machen zu können. Es bleibt die Dinge von Außen zu betrachten übrig, damit ich mich in meinen Schreibanfällen wohler fühlen kann mitzuteilen, was durch die wirren Gedanken geht.
So zu tun als wäre man jemand anderes ist für mich gar nicht so Schwer, weil ich das Dauernd mache. Allerdings eher unbewusst. Hier jetzt, kann ich immer wieder meine Eselsbrücke hervorholen und entsprechend dem Gelesenem über die Zeit in einer Art großer Kopie wiedergeben, was Thema sein soll. Durch das heraushalten meines "Ich" bleibt bei mir nur das Übrig, was sowieso Übrig bleiben sollte, im Austausch mit Anderen. Einigermaßen Sachlich und Fachlich zu Schreiben ist nicht einfach, aber mit etwas Übung, für jeden Machbar, meiner Meinung nach.
Leider bleibt noch viel Übrig, das Gelernt werden will. Vor allem die Selbstzensur. In manchem sicherlich Hilfreich, in anderem eher Hinderlich, überlege ich Tatsächlich, ein Unbekannter zu sein des ein oder andere Mal.
Salve
Alucian