Hallo Steemians, heute schreibe ich euch aus der Klappsmühle. Die kleine hat mich dort hin gerettet/gebracht und mir ihr altes EL( passt so, der “Fehler”^^) Phone in die Hand gedrückt, damit ich endlich wieder schreiben kann. Wahrscheinlich ist es auch besser so. zumindest bin ich nich in einer geschlossenen Anstalt gelandet.
Ja, was soll ich sagen?! Wahrscheinlich geht man dort nicht zum Spaß hin oder? Ich denke ohne die Hilfe meine Zeit jetzt hier zu verbringen, könnte ich nicht alleine weitermachen. Vielleicht kennt man das. Man sieht was auf einen zu kommt, und macht trotzdem weiter. Solange bis es kracht, und in meinem Fall, zusätzlich noch ein bisschen länger.
Es ist schon eine Ironie des Schicksals, dass ich gerade hier versuche mich wieder zu ordnen. Hätte ich mir doch geschworen, nach den letzten beiden malen in so einer Einrichtung, darauf zu verzichten. Soviel also zu den guten Vorsätzen. Ihr habt mir auf meinen letzten Post sehr liebe und interessante Antworten gegeben. Dafür möchte ich euch danken. Das hat mir geholfen zu lesen. Beantworten werde ich sie im Laufe der Tage. Keine Ahnung, wie viel Zeit mir hier dafür bleibt, aber ich freue mich darauf sie zu suchen.
Das Schreiben auf dieser Plattform hat mir sowohl geholfen, überhaupt so lange durchzuhalten, als auch zu ignorieren, dass ich mich um mich selbst kümmern muss. Als ich das nicht mehr konnte, ist mir einiges klar geworden in den dunklen Stunden meiner Tage. Der Winter ist eigentlich meine Schaffenszeit. Die Zeit, in welcher ich sehr aktiv und produktiv bin. Dieser wohl nicht.
Hätte ich die Kraft etwas zu bereuen, dann dass ich nicht weitergemacht habe mit meiner Berufung hier. Aber ich verzeihe mir das einfach mal, ohne weiter darüber nachzudenken.
Ich habe lange Zeit, vor allem Anfangs hier viel von meiner Vergangenheit gesprochen und die Gegenwart bewusst ausgelassen. Jetzt sehr ihr also, wohin mich das alles geführt hat. Für jeden der mich nicht kennengelernt hat, möchte ich noch sagen, macht das nicht nach. Ich meine die Zeit und Mühe in eine Sache wie die Blockchainwelt zu stecken, oder vielleicht der Hoffnung auf das große Geld hinterherzurennen und sich auf dem Weg, Stück für Stück selbst darin zu verlieren. Das Leben hat mehr zu bieten als Geld und flimmernde Bildschirme. Weil mir das zu stark gefehlt hat, bin ich nun hier.
Ich werde nie heile werden, oder gar gesund, aber ich werde wieder zu Kräften kommen und anschließend meine Ziele neu sortiert und geformt erreichen.
Ich wünsche euch allen eine frohe Weihnachtszeit, macht sie euch nicht im Sinne des Glaubens wie ihr ihn kennt zum Dogma, sondern genießt die kleinen Dinge, ein gutes Essen mit der Familie ist unbezahlbar, wenn man versteht.
Jeder der eine hat, hat zumindest eine und man könnte sich daran erinnern, das man ohne seine Liebsten nichts ist.
Lasst es euch gut gehen, liebe Grüße
Sascha/Alucian