Ein Axtholzfäller, hätte sich beim Aufkommen des Werkzeuges der Kettensäge wohl früher auch dagegen gewehrt, dieses Werkzeug eifrig Neu nutzen zu lernen, für seine sicherlich schon uralte Waldarbeit.
Doch warum ist das Nutzen einer Kettensäge eigentlich garnicht das Problem, sondern die Lösung, für die Probleme die man erstmal sehen könnte.
Ganz Einfach, der Axtholzfäller weis besser wie alle anderen, wie sich ein Baum beim Schlagen von diesem Verhält, er kennt die Splitter, das Holz und den Boden unter seinen Füßen, während er sich mit gekonnten Schlägen durch das Holz arbeitet.
Die Nutzung der Kettensäge ihm anzuvertrauen, wäre das einzige Vernünftige, was man machen könnte. Denn auf einmal, muss der Axtholzfäller kaum noch Kraft und Zeit investieren, um sein Ziel, nämlich das Schlagen des Baumes für die Rohstoffgewinnung zu erreichen.
Niemand wäre Besser geeignet, als jemand, der eine Axt bereits beherrscht, eine Kettensäge zu benutzen.
Und dennoch, spielt einem das Leben nicht so Leicht als Menschenskind.
Denn irgendwie, sieht der Axtholzfäller, seine Arbeit am Baum als Gefährdet an. Das steigern der Geschwindigkeit durch das neue Werkzeug der Kettensäge, ist für ihn ein Grauß, weil er sich darüber Bewusst wird, das es weniger Axtholzfäller brauchen wird, wenn die Kettensäge, so oder so, die Waldarbeit in diesem Bereich als neues Werkzeug übernimmt.
Der Axtholzfäller, so, er sich gegen das neue Werkzeug wehement wehrt, mach dabei einen nur allzu menschlichen Fehler.
Er sieht nicht, das der Wert seiner Arbeit, nicht in der Masse seiner Arbeit liegt, sondern in der Fähigkeit, den Rohstoff zu erschaffen, oder in diesem Fall, zu Ernten. Damit andere Menschen Bau und Heizmaterial, für ihr Leben haben.
Dadurch verwässert er das Bild seiner eigenen Arbeit, was nur Menschlich ist und weigert sich vielleicht völlig, dagegen, eine Kettensäge zu benutzten.
Dabei wären seine treffsicheren Hände, genau die Richtigen gewesen, die Kettensäge zu führen, weil er viel mehr Sicherheit, durch all die vielen Erfahrungen am Holz außerhalb des Werkzeuges mitbringt und damit in die Nutzung des neuen Werkzeuges einführen kann.
Er könnte das Gelernte viel besser noch Besser machen und auch weiter Geben an die nächste Generation der Holzfäller, als jemand ohne Axterfahrung.
Der Wert seiner Arbeit, ist deswegen weder Geringer, noch Höher, sondern bleibt immer Gleich und ist bemessen am Bedarf der Menschen für Holz zum Wärmen und Bauen.
Das es dann nicht mehr so viele Axtholzfäller braucht, ist zum Glück, eine Sache, die man ja mit den Wechseln der Generationen abschwächen kann.
Damit steigt sogar der Wert, des einzelnen Holzarbeiters an, weil er alleine genommen, viel mehr erreichen kann, als vorher viele seiner Sorte zusammen.
Salve
Alucian