Wir haben in Deutschland seit 2011? keine Wehrpflicht und auch keinen Zivieldienst als Ersatz für das dienen an der Waffe für die Allgemeinheit mehr.
Ich durfte als Vorletzter Jahrgang zum Glück noch daran teilnehmen und möchte in den folgenden Worten beschreiben, warum ich der Meinung, gar Überzeugung bin, das wir dieses Jahr im Dienste der Allgemeinheit unbedingt wieder einführen sollten.
Für mich hat sich in meinem Leben herausgestellt, dass gewisse Erlebnisse so prägend und langfristig damit gültigkeit erlangt haben, dass ich fordere, entsprechende Erlebnisse in der Gesellschaft als ein Gut zu betrachten, welches die Menschlichkeit und die Unmenschlichkeit in gleichem Maße einem jedem jungem Menschen anteil wird, für das weitere Fortschreiten seines Weges im Leben dieser Gesellschaft.
Zuerst, der Krieg. Ganz, wie ich ihn Liebe.
Das mag Verrückt klingen zuerst einmal, das ein Mensch sagt, er würde den Krieg lieben. Aber man möge mich verstehen wollen, wenn ich hiermit versuche, zu Beschreiben, warum wir den Krieg als solches lieber Lieben, als Hassen lernen sollten.
Der Dienst an der Waffe, war für mich etwas, das mich Vollendet hat. Das bedeutet, ich durfte aufgrund des Ortes, an welchem ich einen Großteil meiner Kindheit verbracht habe schon vorher Lernen, was der Tod, und das Leben Selbst in all seiner brachialen Schönheit und Graußamkeit ist. Man hat uns als Kinder, nicht wie Kinder behandelt, sondern wie kleine Erwachsene. Das heist, man hat uns Gelehrt, Gemahnt und Erklährt, was nur Möglich war, um uns zu Menschen zu erziehen, die ihren Platz in der Gemeinschaft als zukünftige Erwachsene einnehmen und damit den Fortbestand erhalten würden.
Wir wurden nicht behütet oder gehalten, wir wurden gemaßregelt, wenn wir es nicht Besser wussten, oder glaubten, man würde nicht merken, was wir getrieben haben. Dabei war im Mittelpunkt gestanden, dass die Herrschende Grundordnung nicht aus der Ruhe gebracht werden dürfe. Niemand, wollte Ärger mit jemand anderem. Das war ein kollektiv unterbewusstes Verhalten, wie ich heute weis. Aber eines, das seit vielen vielen Jahrhunderten vielleicht sogar in die tausende Jahre Gut funktioniert hat. Die Welt in welcher ich aufgewachsen bin, war Überschaubar und vor allem Heil. Völlig Egal, was die Außenwelt dazu gesagt hätte, wäre glaube ich auch heute noch dort, wo ich war, das ähnlich so Vorzufinden, was ich zu beschreiben versuche.
Man hat erwartet, das man mithilft, wenn man Vor ORT war, egal, wer man war, was man war, oder was man konnte. Das zusammenspiel der Gemeinschaft, war eine Selbstverständlichkeit, die man niemandem, auch nicht uns Kinder erst erklären musste. Man konnte es Spüren. Eine Magie, älter und weiser als die Menschen selbst, welche sie ausführten im Geiste der Kultur, welche sie Erlebten. Wäre diese kleine Welt in Gefahr gewesen, in welcher ich aufgewachsen bin, hätte ich ohne darüber nachzudenken, genauso Selbstverständlich dafür gekämpft, wie alle anderen um mich herum auch. Und das haben diese Menschen auch getan. In jeder Hinsicht. Denn ich war Selbst einer dieser Gefahren, als jemand, der von Außen in diese Welt kam. Ohne Selbst dannach gefragt zu werden. Es war auch das Einzige mal in meinem Leben, in welcher die Menschen das gemacht haben, was ich wollte, ohne das ich es je Selbst sagen musste, weil man Wusste, ich habe ein Entscheidung aus meinem Herzen getroffen. Es ging nur um einen kurzfristigen Schulwechsel, den ich nich machen wollte. Also, durfte ich Zuhause bleiben. Ein ganzer Sommer meiner Kindheit, für mich alleine. Weil ich nicht schon wieder die Schule wechseln wollte, zumal ich wusste, das ich bald wieder auf die alte Schule gehen konnte.
Diese Welt, die mir schon Früh sympatisch war, und ich auch schon sehr schnell, sehr Leicht erkannt habe, das ich eine Gefahr für sie war, damals wusste ich nicht warum, hätte ich nach zwei Jahren mit meinem Leben verteigig genauso so zu Erhalten, wie sie war. Ohne je direkt erklähren zu können, warum. Heute täte ich sagen, es war mein Lebensraum, und welcher Mann, würde den seinen nicht im Herzen verteidigen wollen? Sei er noch so Schlecht, ist es der eigene Raum.
Von Außen also, wusste ich Leicht, war es nicht einfach, sich zu Integrieren. Beim Besten Willen schon deswegen nicht, weil man von Außen schlicht anders war. Obwohl, all die Menschen so ausgesehen haben wie wir eben aussehen, war schon die Sprache, eine Andere. Mit dieser, konnte ich nicht so sehr Anfreunden, habe ihre Werte aber auch zu Schätzen gelernt.
Wir haben also sehr Früh in unserer Jugend, das Gewehr, in Form der Federdruckluftgewehre in die Hand gedrückt bekommen, ohne Mahung, damit keinen Mist zu machen. Einfach, weil man wusste, wir würden sowieso versuchen damit Blödsinn anzustellen, aber wenigsten so, das es keiner Mitbekommt. Die ersten Male, als wir zu zweit das Gewehr von jeweil unterschiedlichen Eltern bekommen haben, waren Denkbar Katrasrophal, auch wenn man es im Nachhinein als Halb so Wild angesehen hätte. Der Umgang, selbstverständlich und die möglichkeit, sich das Auge auszuschießen, war immer etwas, das man zu Hören und Gezeigt bekommen hat.
Im Wald, dort, wo alles Wirklich und Nackt ist, im Leben und Sterben, hat sich die Tierwelt viele Hundert Meter von uns zurück gezogen, als die Lachenden jungen Männer unterwegs waren. Wir wussten das, wir haben es gesehen. Die Tiere sind geflüchtet. Als hätten sie Gewusst, das wir auf der Jagt waren. Sie haben es Gewusst, so wie Du jetzt weist, das Du diesen Text liest.
Wir haben auf alles Geschossen, dass sich Bewegt hat und bei Gott, wir waren Miserable Schützen. Egal ob mit Gewehr oder auch mit den Bögen, welche wir so Gut wie möglich bauten, damit sie auch wirklich als Waffe zu bezeichnen waren. Wir haben nichts getroffen. Oder sagen wir, wir haben lange nichts getroffen. Bis wir eben getroffen haben. Natürlich, wussten wir, das Hasen und Rehe, wie auch Wildschweine Tabu waren, aber alles andere, tja. Das war Freiwild für uns.
Vögel aus der Luft zu holen, ist wirklich nicht sehr einfach. Aber es funktioniert mit etwas Übung und Instinkt. Wenn dann dein erster Vogel Tod vor dir liegt, und Du das erste mal was Getötet hast, das nicht zu deinem Erhalt, also dein Essen war, hat das Hirn und das Herz eingesetzt. Das Gewissen, wie man es nennt, hat sich in dieser Zeit entwickelt. Die richtige Entscheidung zu treffen, über Leben und Tod war ein Prozess, kein Gottgegebenes Verhalten, sondern erlernte Tatsache, weil die Sinnlosigkeit hinter dem eigenem Handeln spätestens dann gegriffen hat, wenn der tote Vogel da lag, die Freude über den Abschuss abgeklugen ist und man sich Gefragt hat, was Jetzt??????????????
Zum Essen ist er zu Klein, und wir zu Unhungrung gewesen... Zum Begraben, die Welt um uns zu Groß, denn warum sollte man Töten, nur um etwas zum Begraben zu haben? Der Spaß, war Vorbei, nach wenigen Vögeln. Erst die Tauben, welche dann auch wirklich gegessen wurden, waren die Freude zu Schießen und zu Töten. Erst der SINN hinter dem Töten, hat uns wieder Töten lassen. Das alles hat nur einen Sommer gedauert. Ein Sommer, in welchem ich Sinn und Unsinn des Lebens und des Tötens mit meinen Freunden gelernt habe, ohne das uns die Erwachsenen dabei bevormundet hatten. Ganz im Gegenteil, hat sich das Gefühl eingestellt, man hätte vorher gerne Gewusst, das es keinen echten Spaß bereitet, einfach nur zu Töten und das ohne weitere Folge. Unsere Wilderei, hat also ein jähes Ende gefunden und wir wurden schnell Erwachsen in dieser Sache.
So, wurde es mir beim Bund im Militärdienst auch beigebracht. Das Töten, ist nicht Sinn und Zweck, sondern Mittel, um etwas weiter dannach reichendes zu erreichen. Zum Beispiel, sein Gebiet, seinen Lebensraum zu Verteidigen. Ich denke auch mit meiner kleinen Geschichte, sollte man ein bisschen Hintergrund davon mitbekommen haben, warum man das mit Disziplin und Kameradschaft als Mann auf jeden Fall BRAUCHT in seinem Leben zu wissen und zu Lernen, den es macht Demütig vor dem Leben.
Man lernt es zu schätzen, wenn man seine Filigrane Struktur dahinter erkennt. Ein kleiner Schnitt an der richtigen Stelle, und das Leben läuft aus einem heraus, wie Wasser, das es ist...
Zivildienst
Du hast keine Lust darauf? Kein Problem, denn ich habe noch eine Geschichte für dich.
Neben dem Leben, mit dem Sterben und dem Leben nehmen, gibt es noch etwas, das ich viel Später gelernt habe, aber es auch nicht missen will in meinem Leben. Das Leben, das ich als "Gesunder" Mensch führe ist so Selbstverständlich für mich gewesen, das ich nie viel darüber nachdenken musste, wie es Menschen geht, die diese Gesundheit nicht haben. Egal ob von Anfang an, oder Ungesund geworden. Diese Menschen, können vielleicht nicht Selbst Essen, nicht Selbst auf die Toilette gehen und auch nicht selbst Spaß haben und sich am Dasein erfreuen. Sie brauche Hilfe. Deine und meine Hilfe.
Ein jeder Mensch, der nicht an der Waffe zur Verteidigung seines Landes dienen möchte, muss sein Jahr für andere Menschen geben, die nicht in der Lage sind, sich Selbst zu Helfen und auf Hilfe anderer Angewiesen sind. Egal, ob Alte, Kranke oder Behinderte, sie alle brauchen viele viele Menschen, mehr als sie Selbst sind, um ihre Unfähigkeiten auszugleichen, um am Leben zu bleiben und daran teilnehmen zu können. Ich durfte diese Erfahrung machen mit einem Mann, der weder Laufen, noch sich richtig Bewegen konnte. Er konnte nur "Ja" und "Nein" sagen, und war ansonsten für alles andere auf andere angewiesen. Natürlich, war sein Familie für ihn da. Aber man glaubt nicht, wie viel Mühe und Arbeit es ist, die einfachsten, für Gesunde Menschen selbstverständlichen Dinge zu machen, wenn es zum Beispiel um das Essen geht. Du wirst in diesem Jahr also nicht an der Waffe dienen, weil Du vielleicht zu Schade bist dich im Wald und Dreck auf dem Boden schmutzig zu machen und sowieso Unsportlich bist, sonder wirst Lernen, wie Intensiv der Prozess des Toilettenganges ist, und wie lange eine Mahlzeit dauern kann, wenn Du sie nicht Selbst einnehmen musst, sondern jemand anderen, und wehe nicht in der richtigen Menge und Qualität zuführen musst. Du wist Lernen, wie Dankbar Du sein kannst, zwei gesunde Füße und Hände wie auch Hirn zu haben, und all das, nie wieder, für den Rest deines Lebens als Verständlich annehmen wirst, nach dem Du dich dazu Entschieden hast.
Dieses Jahr, für die Allgemeinheit gegeben, wirst Du als deine Pflicht anerkennen in unserer Gesellschaft, so, wie es schon lange Brauch war und wieder werden wird.
Denn beide Dienste, sind der Kitt unserer Gesellschaft, beide Dienste, machen aus Männern Männer. Für mich, gilt auch, wenn Du als Frau kein Kind hast in diesem Alter, wirst Du auch einen der Dienste machen müssen. Wenn Du ein Kind hast, bist Du als Frau davon befreit. Wenn Du dich für den Dienst an der Waffe entscheidests, was sehr Selten vorkommen wird, dann darfst Du nicht Schwach sein, Du darfst nicht Zierlich daherkommen und wehe, Du hälst die Männer bei ihrem Dienst auf. Ansonsten, stehst Du gerne und voller Stolz bereit, wenn uns um die Pflege und Versorgung der Verwundeten geht. Oder eben aller anderen Dienste, welche man einer Frau zumuten kann und darf.
DAS ist meine kleine Meinung, warum wir unbedingt wieder die Wehrplficht und den Sozialen Dienst am Volk einführen MÜSSEN. Weil wir sonst ganze Generationen von Unachtsamen jungen Menschen heranziehen, die weder das Leben, noch den Tod zu Schätzen wissen.
Salve
Alucian