Als Kind hatte ich wenig Zeit zum Schlafen so meine Erinnerung. Viel zu wenig.
Immer gab es was zu tun und ich war viel zu oft viel zu Müde. Deswegen habe ich ständig verschlafen.
Mein Rhytmus war einfach nicht in Ordnung. Das habe ich gespürt, also meine Natur, entgegen gestellt, zu dem was die ganzen schlauen Erwachsenen um mich herum mit sich selbst und ihrer Umgebung anstellen.
Weil müde Kinder sind niemals Munter!
Ich dachte also schon sehr Früh daran, wie das wäre, könnte man endlich mal Ausschlafen im Leben.
Damit meinte ich damals schon mitnichten irgendeine Art von Faulheit oder Müßiggang, sondern einfach nur die Tatsache, das einzig und alleine mein Körper und mein Geist darüber entscheiden sollten, wann ich wie lange und wie viel Schlafe.
So geht es nämlich den meisten Tieren auch. Aber wir sind besonders dumme Tiere, weswegen wir dieses Gefühl einfach so zu sein wie man ist bei einer Katze bewundern, statt selbst Leben lernen.
Dann, als ich Älter wurde, war des mit dem Schlafen zwar irgendwann auch mal genug, aber noch nicht so richtig im Fluss der Zeit selbst, ergo nicht im Rhytmus.
Das war die Zeit, in der ich gelernt habe, meine innere Uhr wirklich zu nutzen. Ich konnte mir den Wecker stellen im Kopf und bin exact so aufgewacht.
Anfangs, funktionierte das eher Schlecht, aber immer wieder ganz Eindeutig.
Bis ich es wieder aufgegeben habe, zugunsten eines arbeitenden Nachtlebens. Da war dann alles im Eimer mit meinem Rhytmus anfangs, aber schon bald habe ich gemerkt, das ich zum Ersten mal so Lebe, wie ich Lustich darauf bin.
Das hat sich sehr Positiv auf mich ausgewirkt. Mein Leben war sehr Gut zu diesen Jahren, weil mein Schlaf, trotz des Tages über aufgrund der harten aber schönen Nachtarbeit funktioniert hat und vor allem ausreichend war.
Das war dann, als ich die ersten male gemerkt habe, das ich weniger Schlaf brauche, als zuvor.
Dann...
kam der Bund.
Der hat mich aus dem Schlaf gerissen, sagen wir mal und ich durfte wie meine Geschlechtsgenossen auch lernen, wo meine Grenzen sind und überhaupt mal, das ich von alledem überhaupt keine Ahnung hatte.
Viereinhalb Stunden später, war ich zu meiner besten Zeit im körperlichem Sinne wieder Fitt wie ein Turnschuh, welchen ich mir dann auch gleich nach dem Waschen und Putzen angezogen habe in der Regel, um den Sonnenaufgang mit einem schnellerem Spaziergang zu begrüßen in den Bergen.
In Wahrheit, habe ich nur auf das Essen gewartet und mir die Zeit damit totgeschlagen, ein bisschen zu laufen, wenn Schlafen nicht angebracht war.
Ich habe also dort gelernt, was ich all die Zeit bei meinem Opa vorher beobachtet habe, nämlich das es scheinbar nicht immer so viel Schlaf braucht, wie man meinen könnte.
Wieder auf 6 Stunden Schlaf später, konnte ich mich danach auf die Mission machen, das Thema erst richtig zu durchforsten und viel dabei zu entdecken, das ich nicht für möglich gehalten habe vorher auch mal von anderen Menschen zu sehen zu bekommen.
Wir haben da dann Dinge wie bewusstes Träumen und das steuern der Träume vor dem Einschlafen abzuhaken.
Der Preis, sind viele Schlaflose Nächte sicherlich gewesen und Schlimmeres.
Irgendwann habe ich alles gelernte und gemachte einfach wieder fallen lassen, als wäre es nicht da gewesen. Seit dem Schlafe ich sehr Gut, recht wenig und einigermaßen, behaupte ich, bin ich Ausgeschlafen.
Zum Frühaufsteher mutiert, bin ich dabei ganz Automatisch.
Denn der Schlaf ist es nicht, warum ich Aufstehe beendet zu sein, sondern der Tag angefangen.^^
Die Freude auf den Tag kann kein Schlaf nicht toppen, weil der nur Träumereien bereit hält von Gestern noch.^^
Salve
Alucian