Genossen Steemians, ahoi!
Bei seiner täglichen Lektüre der Westpresse ist das Zentralkomittee von Anarchofacebook auf das Interview des britischen Historikers, Elite-Forschers und Rothschild-Biographen Niall Ferguson in der NZZ gestoßen.
Auch wir sehen die Freiheit des Individuums unter Beschuss, durch willige Nachplapperer und Vollstrecker von Marxisten im Schafspelz von Beschwerde- und Jammerstudien Professoren:
Aber Professoren haben ja nicht per se eine politische Agenda, sonst wären sie eher Parlamentarier als Professoren geworden. Nochmals, wen machen Sie für den Wandel verantwortlich?
Der Professor als Aktivist ist ein Vorbild, das sich durchgesetzt hat. Die Linke hat den ökonomischen Kampf in den 1980er Jahren verloren – und das wurde nach dem Fall der Mauer umso offensichtlicher. Aber was lange verborgen blieb, war die Tatsache, dass die Linke schon damals sehr erfolgreich einen kulturellen Kampf gegen das Establishment führte. Unterstützung dafür fand sie in der Frankfurter Schule, in Michel Foucault und der French Theory – und irgendwann wurden die Jammer- oder Beschwerdestudien als Disziplin erfunden.
Ist das Intellectual Dark Web also ein Nest des Widerstands gegen Konformismus und Korrektheit?
In einem gewissen Sinne schon, auch wenn die Leute über einen niederen Organisationsgrad verfügen. Wir sind ein wilder Haufen und letztlich nichts anderes als Namen, die auf einem gemeinsamen Mailverteiler stehen. Aber ja, da herrscht echte Vielfalt, und was uns eint, ist der Wille, den neuen Konformismus nicht einfach hinzunehmen. Was uns jedoch fehlt, ist eine Art Pakt für den Ernstfall, in Anlehnung an den Artikels 5 des Nato-Vertrags, genannt Bündnisfall: Ein bewaffneter Angriff auf ein Land wird als Angriff auf alle Länder angesehen – und alle Länder schlagen mit vereinten Kräften zurück.
Wir rufen hiermit den Bündnisfall aus!
Individuen aller Länder, verteigt Eure Freiheit gegen Kollektivisten jedweder Couleur!
Nieder mit den roten, braunen, grünen, schwarzen, gelben und blauen Kollektivisten!