Dieses chinesische Sprichwort trifft sehr gut auf mich persönlich zu. Ich bin ein Mensch, der seine Freiheit liebt und braucht und diese allen anderen Dingen vorzieht.
Ich kann mit sehr wenig auskommen, solange ich frei bin. Doch selbst der grösste Reichtum bringt mir nichts, wenn ich unfrei bin.
Wobei frei sein und Freiheit nicht zwangsläufig physische Freiheit bedeuten muss; es ist viel mehr die gedankliche Freiheit und die Freiheit zu tun, was ich will und zu lassen, was ich will. Von diesem Standpunkt aus ist die Einschränkung der Freiheit, wie sie in einem Gefängnis stattfindet für mich die selbe, wie die Einschränkung in einer vom System vorgeschriebenen Lebensweise.
Dies kann natürlich jeder anders sehen als ich und auch die Dinge, die jeder in seinem Leben braucht können sehr unterschiedlich sein. Und während der eine mit extrem wenig auskommen kann, braucht der andre etwas mehr um glücklich zu sein.
Allerdings müssen wir uns einmal ganz ehrlich der Frage stellen, wie viel wir eigentlich brauchen und vor allem auch, was wir brauchen um Leben zu können. Ich bin mir ganz sicher, dass jeder von uns viele Unnötige Dinge besitzt, für die er zumindest ein paar Stunden arbeiten musste.
Wäre es also nicht klüger, weniger zu besitzen und anstatt den ganzen Tag mit arbeiten zu verbringen um diesen Überfluss zu finanzieren, etwas weniger zu arbeiten und statt dessen zu leben?
Dem Vogel reicht der einfache Zweig, er ist ihm sogar lieber als der goldene Käfig! Aber wie es scheint, reicht uns Menschen dieser einfache Zweig leider nicht.