Hallo Yvonne,
spontan fällt mir natürlich ein: Das Leben! Ohne das Leben hätten wir gar keine Grundlage um irgendetwas wertschätzen zu können. Als nächstes käme gleich: Die Lebensspendenden und diejenigen, die sich dafür einsetzen. Und Drittens: die Sprache, weil die Art sich auszudrücken oder verständlich zu machen das Leben schützt, bewahrt und erhält und außerdem alle daraus abzuleitenden Errungenschaften auf ihr aufbauen.
Kannst du dir vorstellen, dass die Sprache aufs engste mit der DNS verknüpft ist? Ein Verstärker des inneren Ausdrucks, sozusagen? Wenn du reverse-speech kennst, verstecken sich sogar in der Rückwärtsvertonung wichtige Botschaften aus tiefen, unbewussten Schichten. Eine gewagte Mutmaßung wäre, dass über die Sprache Genmanipulationen stattfinden können. Eine Formel wie: "Gott ist männlich" verschiebt unsere Wahrnehmung folgenschwer weg von der Schöpferin, die das Leben gebiert. Im Endeffekt gehen Menschen sehr wenig wertschätzend mit Müttern um, die trotz ihres Einsatzes immer noch keine Wertschätzung in Form von dem, was allgemeingültig als Wertschätzung zum Ausdruck gebracht wird, anteilig wird. Raub der Göttlichkeit kommt vor Raub der göttlichen Güter, ein breites Feld von Mißbrauch ist die Folge, wie wir erleben müssen.
RE: Die Kraft der Sprache: "wert-schätzen"