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„Welches Kind hätte nicht Grund, über seine Eltern zu weinen?“
(Friedrich Nietzsche)
Es ist mir eine Herzensangelegenheit, diesen Beitrag der NachDenkSeiten vorstellen und zur weiteren Lektüre zu empfehlen.
Es gibt zwar einen Account auf steemit, der scheint aber inaktiv zu sein. Ob er einen offiziellen Bezug zu den NDS hat, ist mir unbekannt.
In dem Artikel "Pharmakologischer Seelenmord" geht es um die Nutzung von Psychopharmaka zur "Normierung" (meine Worte) von Kindern.
Hier das Intro zum Text von Götz Eisenberg:
Immer mehr Eltern gehen dazu über, ihren schlaflosen und schreienden Babys und Kleinkindern Beruhigungsmittel und andere psychoaktive Substanzen zu verabreichen. Sie fügen ihren Kindern damit nicht nur Schaden zu, sondern üben sie obendrein – ohne es zu ahnen – in den Modus der chemisch-pharmakologischen Verhaltenssteuerung und Affektregulierung ein. Normgerechtes Verhalten wird mehr und mehr zu einer Frage der „Einstellung“ – auf das richtige Medikament und die richtige Dosis. Der Pharmaindustrie scheint im gesellschaftlichen Modernisierungsprozess die Aufgabe zuzufallen, die Anpassung der Individuen an die Verhaltenszumutungen des „flexiblen Kapitalismus“ (Richard Sennett) chemisch-pharmakologisch zu erleichtern und sie bei der Stange zu halten.
Von Götz Eisenberg
Hier findet Ihr den kompletten Text.
Ich persönlich schätze auch sehr das Podcasts-Abo der NDS, weil ich dort oft interessante Themen finde. Man muß sich ja nicht alles anhören...
Gerne führe ich mit Euch eine (kontroverse) Diskussion im Kommentarbereich meines Posts!
Den Reward dieses Posts werde ich unter Bezug auf den genannten Artikel an die NDS spenden.