Mittlerweile beschäftigt sich ja kaum noch jemand mit der deutschen Kolonialgeschichte. Zum Teil werden Straßennamen oder andere Ortsbezeichnungen, die an diese Zeit erinnern, aus dem Stadtbild getilgt.
Aus dieser Zeit Stammt der Mythos von den getreuen Askaris. Askari ist ein Begriff aus dem Kiswahili und hier ursprünglich aus dem Arabischen für Soldat, und wurde in der Armee des deutschen Reiches sogar als Dienstgrad für die einheimischen afrikanischen Soldaten in den deutschen Schutztruppen für Ost-Afrika benutzt.
Der Mythos rankt sich nun um solche Askari-Kämpfer, die noch zu Zeiten als die "deutschen Schutzgebiete" schon rechtlich an andere Kolonialmächte abgetreten werden mussten, weiterhin heroisch für das Deutsche Kaiserreich kämpften.
Ob diseses Geschichtsbild wirklich so richtig ist, erfahren wir in der aktuellen Folge des "Zeitsprung-Podcasts - ZS138: Askari und die Kolonialgeschichte des Deutschen Reichs".
Wie in der vorletzten Folge zum Jüdischen Friedhof Währing (https://steemit.com/deutsch/@arrax/podcast-tipp-zeitsprung-folge-zs136-der-juedische-friedhof-waehring) gibt es auch hier wieder eine Langfassung zu dem Gespräch mit dem Historiker Jürgen Zimmerer, der in dem Podcast zur deutschen Kolonialgeschichte befragt wurde.
Für sehr Interessierte empfiehlt sich vielleicht sogar ein Besuch im „Geschichtsgarten Deutschland-Tansania" Hamburg-Jenfel, der jedoch nur nach Anmeldung besucht werden kann.
„Geschichtsgarten Deutschland-Tansania" Hamburg-Jenfeld"
Link zum Wikipedia-Artikel zum Einstieg in das Thema:
https://de.wikipedia.org/wiki/Askari
Link zum Zeitsprung-Podcast Folge 138:
https://www.zeitsprung.fm/podcast/zs138/
Link zum vollständigen Interview mit Historiker Jürgen Zimmerer über Kolonialgeschichte
https://www.zeitsprung.fm/podcast/zs138-extra/