Bildquelle: wikipedia / Gouvernement français
Wie die Bildzeitung berichtet, fordert Frankreichs Regierung unter Emmanuel Macron Maßnahmen gegen die Krypto-Währung Bitcoin. Man müsse endlich auf internationaler Ebene darüber diskutieren, wie sich die Währung regulieren lasse.
„Ich werde der nächsten G20-Präsidentschaft, Argentinien, vorschlagen, dass wir alle zusammen beim G20-Gipfel im April eine Diskussion über Bitcoin führen“, sagte Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire in einem Interview mit dem Nachrichtensenders LCI. „Es gibt nachweislich ein Risiko durch Spekulation.“ Die wolle man näher beleuchten und regulieren.
Auch aus Deutschland hört man entsprechende Töne. Der Chef des Münchner Ifo-Instituts drängt auf eine stärkere Kontrolle. „Ich rate zu Vorsorge“, sagte Clemens Fuest der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Die Staaten und die Notenbanken sollten sich dringend Gedanken über eine Regulierung machen.“
Gleiches aus der Schweiz. Am Wochenende hatte der Verwaltungsratspräsident der Schweizer Großbank UBS, Axel Weber, ebenso eine Regulierung gefordert.