Wer zum Mut zur Faulheit aufruft, würde sich auch gegen Kapitalinteressen stellen.
Es ist ein Aufruf gegen die hart arbeitenden Steuerzahler und Beitragsleister. Mut zur Faulheit ist eine Parole aus dem Wohlstand und auch aus der gewissen Selbstgerechtigkeit heraus. Viele Milliarden Menschen arbeiten daran auch unseren Wohlstand zu produzieren, damit wir überhaupt über Faulheit sprechen können. Die moderne Antike kennt ihre Sklaven nicht mehr wirklich. Wir leben in einer komplexen anonymisierten technologisch hochgerüsteten Drohnenökonomieglobalisierungswelt, in der ich den Sklaven, der mir meine seltenen Erden für mein iPhone und Tablett mit bloßen Händen aus der Erde gräbt, nicht kenne.
Können die Arbeiter nicht begreifen, dass dadurch, dass sie sich mit Arbeit überbürden sie ihre und ihre Nachkommenschaft Kräfte erschöpfen und arbeitsunfähig machen. Die Kräfte erschöpfen sich nachhaltig. Die Arbeiter werden abgenutzt und arbeitsunfähig und verglühen im Heldenepos der Lohnarbeit. Aufgesogen und abgestumpft von einem einzigen Laster sind sie keine Menschen mehr, sondern menschliche, Fracks, dass sie alle schönen Anlagen in sich ertöten, nur um, der rasenden Arbeitssucht wegen. Die antiproduktivistische Position des, Mut zur Faulheit ist nicht unbedingt willkommen in unserer turbokapitalistischen Gesellschaft auf Profitmaximierung. Drei Stunden Arbeit müssen genug sein, um die Gesellschaft mit all den Dingen zu versorgen die gebraucht werden.
Materialistische Irrungen und der Neid auf Zeit der Anderen.
In der klassenlosen Gesellschaft herrscht keine Arbeitspflicht mehr. Jeder kann sich selbst verwirklichen. Jeder soll nach seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen tätig werden. Die marxsche Formel. Jeder soll nach seinen Fähigkeiten tätig werden und jedem soll nach seinen Bedürfnissen gegeben werden. In einer fernen Zukunft in einer technologisierten Hochkultur mit unendlicher Reichtumsproduktion ist diese Vision eine interessante philosophische Gedanklichkeit. Die Menschen sind produktiv ohne Arbeitszwang, aus Freiwilligkeit heraus und aus Lust an der Produktionsgestaltung und Schöpfung wird das produziert was gebraucht werden will.
Der Überfluss.
Jeder Mensch kann sich nach seinen eigenen Bedürfnissen aussuchen, was er produziert und wie er das tut und wann. Die Verteilung der Güter nach den Maßstäben der individuellen Bedürfnisse. Es bedarf keiner Bezahlung, keines Geldes, keines Lohnes, es bedarf keiner Tauschkultur mehr. Da es sich nicht mehr um Waren handelt, sondern um Güter, gibt es keine Form der Entgeltung. Daher braucht es auch kein Geld mehr. Es orientiert sich Bedürfnis und Interesse. Die Möglichkeit der Produktion ist auf jede Form des Zwangs und der Erpressung verzichtbar. Ein Überfluss wird produziert, der gleich verteilt werden kann. Es braucht keine Bezahlung mehr. Jeder arbeitet nach seiner Erfahrung, seiner Interessen, seiner Lust nach. Es bedarf keines Lohns mehr, keiner Tauschkultur mehr. Es kann auf jede Form von Arbeitszwang und Erpressung verzichtet werden.
Das war der dritte Teil der sagenhaften, legendären, großartigen, ultrageilen Dr. Kristian Stuhl Reportage "Mut zur Faulheit - Mash-Up-Art-Production!"
Lesen sie in Kürze den vierten noch viel besseren Teil der geilsten Reportage ever!
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Dr. Kristian Stuhl, Altruist, Gutmensch, Philanthrop, bester Banker der Welt, Mitbegründer von Gott !!
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MUT ZUR FAULHEIT - ERSTER TEIL
MUT ZUR FAULHEIT - ZWEITER TEIL
Quelle: Ö1 - Salzburger Nachtstudio
Philosophicum Lech