Lange ist es her...
...da verpassten mir meine Eltern eine, für die 60er Jahre typische, stich- und schußfeste Lederhose. Natürlich eine kurze (da wächst man nicht so schnell raus) und mit Hosenträgern.
Das sah dann ungefähr so aus:
Was hab ich das Ding gehasst! Obwohl es mir sicherlich einige mal den Arsch gerettet hat - wortwörtlich.
Trotzdem, sobald ich in Modefragen selbst bestimmen konnte, kamen mir Hosen mit Hosenträgern nicht mehr in Haus. Die waren bei den mörderengen Jeans damals auch nicht nötig - und auch nicht bei meiner Figur.
Nun jedoch, gut 40 Jahre später, schließt sich der Kreis. Da ich schon eine Weile nicht mehr rauche, hab ich etwas zugelegt. Und die Paßform der neuen Hosen ist nicht mehr das, was sie mal war. Die Hose nur mit dem Gürtel zu halten, heißt quasi das Schicksal herauszufordern. Und ich möchte mich nur ungern in einer Folge von Fail Videos auf YouTube wiederfinden.
Deshalb sah ich mich zu einer drastischen Maßnahme gezwungen:
Zurück zum Hosenträger...
Ich könnte ja behaupten, es aus modischen Gründen zu machen - Hosenträger gelten offenbar als "hip", besonders zusammen mit einer Fliege getragen. Aber das wäre wohl Selbstbetrug.
Fakt ist, ich gehe langsam aus dem Leim. Der Lack ist ab. Oder wie immer man es sagen will...