Im Rahmen der Artikelserie "10 Baustein deiner Gesundheit" möchten wir heute das Thema Schlaf beleuchten.
Wir verbringen rund 1/3 unseres Lebens mit Schlaf. Das ist nicht schlimm - im Gegenteil, unser Körper benötigt ausreichend Schlaf um gesunden zu können aber auch gesund zu bleiben. Du kennst bestimmt noch den Spruch deiner Großmutter oder Mutter wenn du krank warst "Schlaf dich erstmal gesund". Und da steckt so viel Wahres drin.
Doch leider sieht die Realität bei weit über 80 % der Menschen so aus, dass sie mehr oder weniger unter Schlafstörungen leiden. Oft auch Schlafstörungen, die sie so bewusst gar nicht wahrnehmen.
Wie baut sich der Schlaf auf?
Nach dem Einschlafen - und das ist Nacht für Nacht eine immer wiederkehrende Abfolge - durchlaufen wir mehrere Schlafzyklen von jeweils 90 Minuten. Wobei wir uns die meiste Zeit in einem Leichtschlaf befinden, welcher uns den Übergang zu den erholsamen Schlafphasen ermöglicht. Doch zu Beginn der Nacht weisen die Zyklen einen höheren Anteil an Tiefschlafphasen auf und weniger REM-Phasen. Diese nehmen erst im Laufe des Schlafes zu, d.h der Schlaf wird leichter. In der REM-Phase finden auch die meisten Träume statt.
Das zeigt auch, dass man eher früh ins Bett gehen sollte, damit man von den langen und erholsamen Tiefschlafphasen profitieren kann.
In welcher Phase kann sich unser Körper regenerieren?
Auch hier hat die Natur so einiges an Wunder vollbracht. In der ersten Nachthälfte steht die körperliche Erholung im Fokus. Unser Organismus fährt alle Körperfunktionen auf ein Minimum herunter. Der Blutdruck, die Herzfrequenz aber auch der Muskeltonus sinken, wir atmen langsamer und die Körpertemperatur wir ebenfalls abgesenkt. In der Phase der körperlichen Regeneration werden sämtliche am Vortag geforderten Muskeln, Gelenke usw. regeneriert und repariert.
Die mentale Regeneration steht dann in der zweiten Schlafhälfte im Vordergrund - also in der verstärkten REM-Phase. Das erklärt auch, warum viele Menschen in den frühen Morgenstunden häufig sehr intensiv träumen. In dieser Phase kann sich unser Geist erholen, die Erlebnisse des Vortages werden verarbeitet. Da wir in dieser Phase nicht mehr so fest und tief schlafen, können wir uns oft auch an das geträumte erinnern oder man hat das Gefühl, kaum geschlafen zu haben.
Gesundheitliche Folgen bei Schlafmangel
- Beeinträchtigung des Denkvermögens und der Reaktionsfähigkeit
- Schwächung des Immunsystems - wir werden also schneller und häufiger krank
- emotionale Instabilität, reizbar
- Hormonhaushalt und Stoffwechsel geraten durcheinander und funktionieren nicht mehr richtig
- Diabetes
- Produktion der Schilddrüsenhormone geraten durcheinander
- Fettleibigkeit / Übergewicht
- Bluthochdruck verbunden mit einer höheren Gefahr an Herzerkrankungen, Herzinfarkt, Schlaganfall
- Depressionen
- Körper steht dauerhaft unter Stress, das ständige Bildung des Stresshormones Kortisol
Ursachen von Schlafstörungen
- Lärm (Straßenlärm, das Schnarchen des Partners,
- Zimmertemperatur ist zu warm oder zu kalt
- Licht (Bsp. Straßenlaterne vor dem Fenster)
- Medikamente (Bsp. Schilddrüsenmedikamente, Antidepressiva)
- Alkohol, koffeinhaltige Getränke
- zu spätes Essen, zu schweres Essen
- Aufregung und Stress wenn z.Bsp. eine Prüfung ansteht
- Schmerzen
- nächtliches Gedankenwälzen
- berufliche oder private Sorgen und Ängste
- unregelmäßige Schlafzeiten
- zu lange Schlafzeiten oder auch wenn man mittags z.Bsp. ein Schläfchen hält
- Krankheiten im allgemeinem aber auch organische Störungen
- Lärm (Straßenlärm, das Schnarchen des Partners,
- Zimmertemperatur ist zu warm oder zu kalt
- Licht (Bsp. Straßenlaterne vor dem Fenster)
- Medikamente (Bsp. Schilddrüsenmedikamente, Antidepressiva)
- Alkohol, koffeinhaltige Getränke
- zu spätes Essen, zu schweres Essen
- Aufregung und Stress wenn z.Bsp. eine Prüfung ansteht
- Schmerzen
- nächtliches Gedankenwälzen
- berufliche oder private Sorgen und Ängste
- unregelmäßige Schlafzeiten
- zu lange Schlafzeiten oder auch wenn man mittags z.Bsp. ein Schläfchen hält
- Krankheiten im allgemeinem aber auch organische Störungen
Du siehst, die Ursachen für Schlafstörungen sind vielseitig und sicherlich hier auch nicht vollständig. Bisher sind laut Robert-Koch-Institut knapp 50 definiert. Daran sieht man aber auch, wie vielschichtig und individuell Schlafstörungen sein können. Ein Patenrezept kann man also nicht erwarten.
Tipps für einen möglichst erholsamen Schlaf
- möglichst immer zur selben Zeit ins Bett gehen
- Richtige Schlafumgebung herstellen (Licht, Lärm, Temperatur,) - aber auch schauen, dass der Raum Ruhe ausstrahlt und nicht vollgestopft ist.
- leichtes und nicht zu spätes Abendessen
- Stress abbauen
- regelmäßig bewegen
- eventuell ein entspanntes Abend - Einschlafritual nutzen
Du siehst, die Wichtigkeit eines erholsamen und ausreichenden Schlafes sollte man nicht unterschätzen. Denn bereits 2 Tage ohne erholsamen Schlaf lassen das Gleichgewicht zwischen Gesundheit und Krankheit schon schwanken. Wenn du jedoch in Balance bist, dann stehen dir alle Türen offen - dann kannst du deine Träume leben - bist erfolgreich (egal wie man Erfolg jetzt hier definieren mag) und hast Spaß am Leben.
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