Hast du dir schon mal ernsthaft Gedanken gemacht, was Gesundheit ist oder diese für dich bedeutet?
Eigentlich überlegt man doch erst, wenn man wirklich krank ist, aber auch da kreisen die Gedanken doch eher darum, dass es einem körperlich schnell wieder gut geht. Das die schniefende Nase, der kratzende Hals oder der verrenkte Nacken baldmöglichst wieder geheilt sind.
Denn häufig wird der Begriff Gesundheit mit der Abwesenheit von Krankheit gleichgesetzt. Doch kann man es sich so einfach machen? Denn Krankheiten und vor allem chronische Krankheiten entstehen schleichend und oft unbemerkt über Monate, Jahre oder gar Jahrzehnte hinweg. Und noch schlimmer: Sie machen sich oft nur über Symptome ganz anderer seelischer und körperlicher Art breit.
Doch was tun wir? Statt zu überlegen, was die wahre Ursache ist, behandeln wir über lange Zeit die Symptome mithilfe von Medikamenten – von deren Nebenwirkung mal ganz zu schweigen. Dies hat jedoch zur Folge, dass sich weitere Beschwerden bemerkbar machen. Ohne dass man es bemerkt, werden unsere im Körper von Natur aus vorhandenen Selbstregulierungskräfte aufgrund zahlreicher innerer und äußerer Faktoren systematisch ausgeschaltet.
Die Bekannteste und am meist zitierte Definition von Gesundheit ist die der WHO! “ Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen“.
Selbst die WHO sprach bereits 1948 von einer ganzheitlichen Betrachtungsweise. Dennoch ist dies bis heute noch immer nicht angekommen. Die Gesellschaft ist noch immer zu sehr auf die körperlichen Aspekte getrimmt. Doch viele Krankheiten haben ihren Ursprung im seelischen. Doch sobald man sich Hilfe in Form von einem Psychotherapeuten holt und dies bekannt wird, ist man in der Gesellschaft als psychisch instabil abgestempelt. Das Bewusstsein, dass es jeden in seinem Leben treffen kann, aufgrund welcher Erfahrungen auch immer, sich bewusst Hilfe zu nehmen, um dies zu verarbeiten und seelische Gesundheit wiederzuerlangen, ist leider noch immer viel zu gering.
Wenn man sich mit dem Begriff Gesundheit etwas mehr auseinandersetzt, könnte man Gesundheit auch gleichsetzen mit Freisein von Krankheiten, Wohlbefinden, Zufriedenheit, positive Einstellung zum Leben, optimale Leistungsfähigkeit, Fähigkeit von Problemlösungen, positives Selbstwertgefühl und und und.
Gesundheit ist somit ein mehrdimensionaler und dynamischer Prozess und individuell. Demnach ist ein Mensch also nie ganz gesund, aber auch nie ganz krank. Es gibt immer gesunde Anteile, die gefördert werden können.
Somit kann man Gesundheit auch als eine Frage der Lebensenergie bezeichnen, als ganzheitliches Lebenskonzept. Denn wie gesagt, nicht nur unser Körper sehnt sich nach Gesundheit, vor allem Geist und Seele sehnen sich nach Gesundheit, nach Lebensfreude, nach Harmonie, Sinnhaftigkeit und Balance.
Aber wird es tatsächlich in unserer Gesellschaft so gelebt und gefördert?
Wird die Ganzheitlichkeit tatsächlich als solches gesehen und gefördert? Nein. Und leider musste ich dies jetzt ganz aktuell wieder einmal an meiner Tochter erkennen. Sie muss seit 2 Jahren eine festsitzende Zahnspange tragen und dennoch gibt es auf einer Seite Probleme mit der Kiefernausrichtung. Hier gehen wir nun andere Ansätze an, doch da hier noch alles am Anfang steht, werde ich dazu in einem späteren Beitrag berichten. - Das nur am Rande hier -
Weder bei den Krankenkassen, den betrieblichen Gesundheitsförderungen oder in der Medizin gibt es ernsthafte Ansätze, wie man nachweislich Wohlbefinden, Zufriedenheit und Lebensenergie fördern kann. Doch genau das ist Gesundheit – ein individuelles Lebenskonzept zur Förderung positive Lebensenergie.
Ein positives Lebensgefühl gestärkt durch die 10 Bausteine der Gesundheit. Und was die 10 Bausteine sind, das werde ich im kommenden Post schreiben.
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