Da ich früher selbst einmal Mitarbeiter bei den Schweden war, fällt mir natürlich immernoch alles ins Auge, was etwas mit ihnen zu tun hat.
Gerade bin ich auf ZEIT online auf einen Artikel gestoßen, der mich herzhaft zum Lachen gebracht hat:
Wenn man mit der Unternehmensstruktur einigermaßen vertraut ist, weiß man, wie "ernst, ehrlich und untaktisch" es von IKEA- Seite ist, zu sagen, sie würden eine Untersuchung zum Steuerthema begrüßen. Ingvar persönlich ist vor allem für seine Knauserigkeit schon immer bekannt. Deshalb ist er ja auch so reich geworden.
Wer sich ein Bild machen möchte, wie weit die Knauserigkeit des Unternehmens geht, dazu hier ein Artikel der Süddeutschen:
Ein Zitat aus dem Artikel:
"..was das im Fall Ikea heißen kann, belegt ein Schreiben vom 23. Januar 2012. Es ist ein Begleitbrief der Unternehmensberater von Pricewaterhouse-Coopers (PWC) zur Steuererklärung 2010. Die Berater erklären, wie viel Steuern die Inter Ikea Holding in jenem Jahr zu zahlen hat: 48 000 Euro. Damals lag der Nettogewinn der Inter Ikea Holding bei sagenhaften 2 572 436 000 Euro. Man kann sich den Spaß machen und den Steuersatz berechnen, es sind 0,001865935 Prozent."
Das ist alles nicht neu, war an Info alles schon einmal in den Medien. Was ich nie verstehe ist, warum sich um so etwas in Deutschland nie Aufregung breitmacht?
IKEA ist mit Sicherheit nicht das einzige Unternehmen, das sich beim Thema Steuern "an die EU-Vorschriften hält". Was übersetzt nichts anderes bedeutet, als dass diese einen Haufen Schlupflöcher haben, die völlig legal sind. Gäbe es die Schlupflöcher nicht, könnten wir uns die Flüchtlinge vermutlich aus der Portokasse leisten.
Nun stehen die Schweden da schön am Pranger. Gehören sie da eigentlich hin? Ich würde es genauso machen wie die, wenn ich IKEA wäre und mir vom Gesetz her keine Grenzen gesetzt werden.