Liebe Deutsch Kommune
Wer erst jetzt in die Reihe Trautes Heim einsteigt, dem empfehle ich die ersten Teile zu lesen, um ein besseres Verständnis dieses Teiles zu haben. Hier die Links dazu:
Teil 1: https://steemit.com/deutsch/@brixter/nepal-7-trautes-heim-so-klein
Teil 2: https://steemit.com/deutsch/@brixter/nepal-8-trautes-heim-so-klein-und-fein
Teil 3: https://steemit.com/deutsch/@brixter/nepal-9-trautes-heim-so-klein-und-fein-kann-s-sein
Teil 4: https://steemit.com/deutsch/@brixter/nepal-10-trautes-heim-so-klein-und-fein-kann-s-sein-glueck-allein
Teil 5: https://steemit.com/deutsch/@brixter/nepal-11-trautes-heim-so-klein-und-fein-kann-s-sein-glueck-allein-nun-auch-dein
Teil 6:https://steemit.com/deutsch/@brixter/nepal-12-trautes-heim-so-klein-und-fein-kann-s-sein-glueck-allein-nun-auch-dein-holz-muss-sein
Diesmal geht es ums Überleben!
OK, zugegeben, das bin nicht ich.
Eine weitere wiederkehrende Notwenigkeit, war das auffüllen der Lebensmittelvorräte.
Vor ort, bekamen wir nur, was hier wächst oder erzeugt wurde.
Eier, Kartoffeln, Blattgemüse, Bohnen Knoblauch aber auch Mais war vorhanden. Gerste, Buchweizen und Weizen mussten erst mühsam von Hand gemahlen werden, was wir aber sein liessen, da mich der abrieb der Mahlsteine, zu sehr an die Zeiten im Sandkasten erinnerte. Die Käserei, kam mit den Halbnomaden für das Winterhalbjahr ins Dorf und verkaufte Milch, Butter und Käse zu Spottpreisen, da sie die Produkte nicht erst in die Städte bringen mussten.
*Käserei im Winterquartier *
So gut wie alles andere musste im Dorf nahe der Strasse gekauft und hinaufgetragen werden. Dazu konnte man einen Träger engagieren, der bis zu vierzig Kilo hinauf buckelte.
Aber nicht ich! Ich hatte den Nachbarn noch zu beweisen wozu ich Tiefländer in der Lage war. (siehe: https://steemit.com/deutsch/@brixter/nepal-12-trautes-heim-so-klein-und-fein-kann-s-sein-glueck-allein-nun-auch-dein-holz-muss-sein )
Meine Frau ging an den Rand des Dorfes, weil dort der Mobilfunk möglich war und rief einen bekannten im Dorf im Tal an, der ihre Bestellung aufnahm und herrichtete, bevor ich unten angekommen war.
Die sagenumwobene Strasse gibs wirklich
Nun packte ich Zucker, Salz, Mehl, Gewürzmischung, Zwiebeln, Öl, Chili, Tomaten und ein grosser Pack Kekse in den Rucksack. Bezahlte die Ware und dann… Servus die Wadeln.
So sah das Gepäck der Einheimischen aus.
Mit den gut fünfundzwanzig Kilo, war ich froh um die einheimische Traghilfe in Form eines Bandes, das an der Stirn getragen wird. Da man eine leicht gebückte Haltung einnimmt, wird die Last auf dem ganzen Rücken verteilt, man hat nicht die Druckstellen wie beim Rucksack durch die Schulter- und Nierengurte.
Halbzeit! Blick zurück ins Tal
Mit grossen Augen sahen mich die Einheimischen auf dem Weg an. Spätestens jetzt wussten alle im Tal, zu wem ich gehöre. Oft suchten sie das Gespräch mit mir, wie es üblich ist.
Egal welche Last sie Tragen, ein ausgiebiger Schwatz ist Bestandteil jedes gemeinsam gegangenen Weges.
Idyllische Wege, nur die Last war nicht so idyllisch
Nur ich konnte da nicht mithalten. Um Luft ringend, bemerkten sie bald, dass ich meinen Atem nicht in Gesprächen vergeuden konnte. Man zollte mir aber dennoch Respekt und wir teilten unsere Verpflegung auf jeder Rast, wo ich dann auch für einen schwatz zu haben war.
Heim in sicht!
Endlich bei unserem Haus angekommen, hatte sich bereits die halbe Nachbarschaft eingefunden, die mich schon ab der hälfte des Weges sehen konnte und Wetten abschlossen, wie lange ich noch hätte.
In freundlichem Gelächter empfingen sie mich, vergewisserten sich wie schwer der Rucksack war und zeigten mir, nicht besonders beeindruckt einen Daumen nach oben.
Die Vorurteile mir gegenüber als Flachländer waren von nun an gebrochen! Und mich erwartete eine Rückenmassage mit anschliessendem Thermalbad.
Wenn euch interessiert, was sonst noch los war, begrüsse ich euch gerne wieder beim letzten Teil.
Also bleibt dran, wen es euch interessiert!
Und natürlich freue ich mich wieder auf ein Upvote, Follow und Resteem!
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