Liebe Deutsch Community
Hier gehts weiter mit dem Abenteuer Auf, gen Tibet
Solltet ihr die ersten Teile verpasst haben, hier die Link dazu:
Teil 1: https://steemit.com/deutsch/@brixter/nepal-15-gen-tibet
Teil 2: https://steemit.com/deutsch/@brixter/nepal-16-auf-gen-tibet-2
Teil 3: https://steemit.com/deutsch/@brixter/nepal-17-auf-gen-tibet-3
Teil 4: https://steemit.com/deutsch/@brixter/nepal-18-auf-gen-tibet-4
Teil 5: https://steemit.com/deutsch/@brixter/nepal-19-auf-gen-tiet-5
Teil 6: https://steemit.com/deutsch/@brixter/nepal-21-auf-gen-tibet-6
Angekommen beim letzten grösseren Halt, bevor es in höhere Gefilde geht, stürzen alle aus dem Bus.
Ein gutes Dutzend, dem Zweck dienende, aber kaum einladend wirkende Restaurants flankieren die Strasse. An jeder noch so kleinen Wand, stehen provisorische Gemüse-, Obst- und Fruchtstände, die abends wieder komplett abgebaut werden.
Südfrüchte sind hier das meist begehrte Gut, da es die letzte Station der Busse ist, bevor es in eine rauere Klimazone hoch geht.
Ja, dass bin ich mit dem grünen Rucksack. Und ja, nach diesem Foto hab ich mir gleich den Kopf angestossen.
Auch meine Frau geht noch bummeln. Zwei Duzend Bananen, 4 Kg Mandarinen, 3 kg Äpfel und ein Sack voller Erdnüsse. Alles für die Familie in den Bergen, dehnen alleine durch den Anblick solch rarer Köstlichkeiten der Speichel im Munde zusammenfliessen wird.
Der Fahrer betätigt die ohrenbetäubende Hupe zur weiterfahrt.
Die Zusammensetzung der Fahrgäste, hat sich nun stark verändert. Im und auf dem Bus, sind nur noch vereinzelt Nepalis mit indoeuropäischem Ursprung. Die tibetischen sprachen der Tamang und Sherpa bestimmen nut das Geschwätz. Die ersten Anzeichen, dass wir uns den Bergen nähern!
Mehr Platz, haben wir deswegen aber nicht. Nein im Gegenteil. Die gekauften Früchte müssen ja auch noch verstaut werden, ohne dass sie zu sehr in Mitleidenschaft gezogen werden. Die nicht vorhandene Beinfreiheit, ist jetzt noch weniger vorhanden (OK, wie soll das den gehen? Ist aber so!).
Ich lass hier mal den Tag fridayskyblue weg
Ein wildes Geplauder herrscht im Bus, jetzt wo sich die Gesellschaft neu zusammengewürfelt hat, hat jeder mindestens einen weitentfernten Verwandten an Bord, mit dem es sich gibt auszutauschen.
Nach 20 Minuten gelangen wir an eine Brücke. Am Fluss unterhalb, wird noch mit herkömmlichen Mittel Getreide gemahlen. Nur das Wellblechdach über den, vom Wasser angetriebenen Mahlsteinen ist neueren Zeitalters.
Nach der Brücke kommt auch gleich ein weiterer Check Point mit der bereits geschilderten Prozedur. Diesmal muss ich mich als Ausländer am Wachhäuschen melden. Mein Pass wird auf die Gültigkeit meines Visums geprüft. Die Passnummer, Namen, Nationalität und wo hin ich gehe wird in ein Buch Notiert.
Nun gilt es Ernst!
Fortsetzung folgt.
Wie geht die Bussfahrt weiter? Und wer ist Ernst?
Mehr im nächten Teil, wenn es wieder heisst: Auf, gen Tibet!
Und natürlich freue ich mich wieder auf ein Upvote, Follow und Resteem!
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