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Laut einer Studie der Universität Hamburg werden Videospiele immer mehr zu Glückspielen.
Zu dieser Annahme sind Forscher der Universität Hamburg gekommen, nachdem sie Geschäftsmodelle und Umsatzzahlen der Branche analysiert haben. Als Schluss ziehen sie daraus, "dass wenige Spieler für einen Großteil der Umsätze verantwortlich sind." Dieses sei ein typisches Merkmal für die Glücksspielbranche.
Die Kommission für Jugendmedienschutz überlegt derweil auch in Deutschland, ob Lootboxen nicht verboten werden sollen (Vor einigen Tagen habe ich schon zu USA/Washington geschrieben). Das ganze System hat laut Angaben der Studie aus Hamburg im Jahr 2016 mehr als 8 Milliarden Euro an Einnahmen erzielt. 2017 soll das Ganze noch einmal um 30% gesteigert worden sein. (Der Bericht der Welt)
Lootboxen sind ja gerade in mobile games eine bekannte Einnahmequelle für Entwickler. Man muss sie natürlich nicht kaufen, kann sich damit aber durchaus Vorteile verschaffen, was viele dazu anregt doch das eine oder andere zu kaufen. Aber auch in immer mehr PC- und Konsolenspielen finden Lootboxen mehr und mehr Beliebtheit.