VON SEYED ALIREZA MOUSAVI
Der Internationalismus, für den sich Martin Schulz als ein Sozialdemokrat im Rahmen der Vereinigten Staaten von Europa einsetzen will, vereinigt nicht die Arbeiter aller europäischen Länder, sondern die Eliten. Schulz‘ Vision bringt eine Weltordnung zustande, in der große Konzerne alles, was das Leben der Bevölkerung betrifft, in der Hand haben.
Zu Beginn des dreitägigen SPD-Parteitags in Berlin hat Martin Schulz eine Vision für die Zukunft Europas entworfen. SPD-Chef Schulz will zügig eine EU-Verfassung konzipieren und jene Staaten aus der EU entlassen, die nicht bei seiner Vision mitmachen. Dazu will er die europäische Union bis 2025 in die Vereinigten Staaten von Europa mit einem gemeinsamen Verfassungsvertrag umwandeln.
Man kann darin Hybris eines Berufseuropäers erkennen, weil Schulz eigentlich die europäischen Völker als neutral und leblose Atome betrachtet, die von Brüssel nach Belieben gesteuert werden sollen. Insofern soll man sich nicht wundern, dass er auch jedem mit Ausschluss droht, der seine Vision anders sieht. Die Idee der Vereinigten Staaten von Europa ist mittlerweile seit den 1920er Jahren ein Traum der Sozialdemokraten. Merkwürdigerweise begeisterte sich auch Ursula von der Leyen von der CDU über Schulz‘ Idee und sagte in der ZDF-Sendung Berlin Direkt: „Ich finde diese Vision Klasse, die finde ich wichtig. Aber es ist eine Vision, die vielleicht für die Generation meiner Enkelkinder dann auch realistisch ist“!
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