Das Kinderprogramm der öffentlich rechtlichen Sender ist mit Vorsicht zu genießen. Foto: Public domain, via Wikimedia Commons
Darf man mal Fragen, was sich die Programmverantwortlichen des gebührenfinanzierten Kinderkanals dabei gedacht haben? In der Sendung „Malvina, Diaa und die Liebe“ erzählt man die „Liebesgeschichte“ des arabischen Jungen Diaa (17) mit dem deutschen Mädchen Malvina (16). Da haben Messermigranten, wie der Mädchenmörder aus Kandel, leichtes Spiel…
VON MARC DASSEN
„Manchmal am Abend, wenn er im Bett liegt, wählt er Malvinas Nummer. Dann erzählt Diaa seiner Freundin Malvina eine Geschichte. Es ist die Geschichte von einem Jungen aus Syrien, der sich unsterblich in eine Prinzessin verliebt. Seit 14 Monaten sind Malvina und Diaa nun ein Paar. Doch manchmal ist das gar nicht so einfach, wenn ein deutsches Mädchen und ein arabischer Junge sich ineinander verlieben.“ So lautet der Introtext zur Sendung, die am 28. November 2017 bei KiKa zu sehen war. Bevor jetzt bei Ihnen das Kopfkino rattert, einige sachliche Bemerkungen: Schön ist es, wenn sich sich ein Kinderfernsehprogramm der Zuneigung zweier Menschen zueinander widmet. Liebe ist schließlich das Größte, und wo sie hinfällt, das mag keiner zu ahnen.
Aber: Etwas an der romantischen Geschichte kommt einem von Beginn an merkwürdig vor: Diaa, der angeblich 17-jährige Flüchtling, hat einen ausgewachsenen Vollbart und ist dem Anschein nach gut und gerne 10 Jahre älter. Ob die Regisseure glaubten, dass das keinem auffalle? Sensibel für solche Eindrücke ist das deutsche Publikum derzeit schon deshalb, weil die künstliche Verjüngung von Asylbewerbern aus aufenthaltsrechtlichen Gründen derzeit ein Politikum darstellt. Sollte der Syrer also nicht, wie angegeben, 17 Jahre alt sein, dann bekäme die Ausrichtung des Beitrages doch ein besonderes Geschmäckle. Hat der KiKa mit dieser Sendung etwa versucht, eine politische Botschaft zu senden? Beziehungen junger deutscher Mädchen zu arabischen Zuwanderern sollen doch nicht etwa aus politischen Gründen idealisiert werden, um damit – Bätschi! – den Islam-Kritikern eins auszuwischen und jungen Mädchen Dating-Entscheidungen zu versüßen?
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