Die Elsässer-Story aus dem neuen „Spiegel“ – aufgenommen auf demselben Sofa in unserer Redaktion. Foto: COMPACT
Woher kommt die Angst der Etablierten?
Von Jürgen Elsässer
In der aktuellen Ausgabe des Spiegel findet sich eine dreieinhalbseitige Story über mich als COMPACT-Chefredakteur. „So denkt der Chefideologe der Neuen Rechten“, lautet die Überschrift auf „Spiegel-Online-Plus“ (Bezahlartikel für 39 Cent – bitte das Geld lieber für COMPACT verwenden). In der Printausgabe wurde daraus „Der Agitator“.
Wir haben lange überlegt, ob wir die Spiegel-Reporterin in unsere Redaktion lassen sollen. In der Vergangenheit hatten wir ähnliche Anfragen, auch „nur“ bezogen auf Interviews, stets abgelehnt. Ich habe mich jetzt für einen offensiven Umgang entschieden, weil ich denke, dass die Zeit dafür reif ist. Die etablierten Medien sind schwer angeschlagen, das ganze Merkel-System ist trotz oder vielmehr wegen der GroKo im rapiden Niedergang begriffen – da sollten wir als das stärkste Medium der Opposition den Stier bei den Hörnern packen und zeigen, dass wir auch den direkten Schlagabtausch nicht scheuen.
Natürlich hat Spiegel-Redakteurin Melanie Amann versucht, mich in schlechtes Licht zu rücken – das wusste ich vorher. Aber mittlerweile sollten wir darauf vertrauen, dass immer mehr Menschen diese Propaganda durchschauen und auch gegen den Strich lesen können. Die Zitate, die sie von mir in ihren Artikel eingebaut hat, sind jedenfalls von mir autorisiert, und ich stehe zu jedem Wort. Dass sie dann auch noch aus meinen E-Mails zitiert hat, ohne Genehmigung, erscheint mir allerdings rechtlich fragwürdig. Aber auch dieser Zitate muss ich mich nicht schämen.
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