Laut aktueller Umfrage will fast die Hälfte der Befragten Merkels frühzeitigen Abgang. Das sind 11 Prozent mehr als noch im Oktober. Woher der Gesinnungswandel beim Wähler? Ist er von Dauer?
Umfragen und Statistik sind bekanntlich nicht allzu vertrauenswürdig. Zu sehr spiegeln die Ergebnisse die Intention des Auftraggebers. Deshalb sind sie ein wunderbares Propagandamittel, um Stimmungen in der Bevölkerung je nach Wunsch zu heben oder zu senken, Hoffnung oder Resignation hervorzurufen: Ganz nach Wunsch.
Etwas anders sieht die Sache aus, wenn das Ergebnis allzu sehr gegen das Establishment gerichtet ist. In diesem Falle kann man davon ausgehen, dass sich die Stimmung beim Mainstream entweder gedreht hat oder dass das „originale“ Ergebnis noch viel schlimmer ausfiel als das publizierte.
Im Falle der aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov, ob Merkel ihren Job als Bundeskanzlerin noch vor Ablauf der Wahlperiode 2021 aufgeben solle, hat fast jeder zweite Befragte (47 Prozent) mit Ja geantwortet. Umgekehrt wollen nur 36 Prozent sie weitere vier Jahre im Amt wissen.
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