Ein Mann war in Virginia mit einem Pickup in einer Gruppe von Demonstranten gefahren. Jetzt wird bekannt: Er war Ku-Klux-Klan-Führer.
Die Polizei des Henrico County in Virginia hat bestätigt, dass der örtliche Anführer des Ku-Klux-Klans offenbar gezielt auf Teilnehmer einer "Black live matters"-Kundgebung losgefahren ist. Der Mann hatte mit seinem Pickup einen Radfahrer erfasst, der dabei aber nicht schwer verletzt wurde.
Der Festgenommene habe selbst eingeräumt, Präsident des Ku-Klux-Klans in Virginia zu sein. Die Anklägerin sagte, dass Beiträge in sozialen Netzwerken das auch untermauerten. Unter anderem gibt es auch Fotos, die den Mann in eine Robe des Klans mit dem Logo des brennenden Feuerkreuzes zeigen.
Bei seiner Festnahme war er mit einem Jugendlichen auf dem Beifahrersitz unterwegs. Dieser trug auch eine Schusswaffe.
Das Statement der Staatsanwältin
Quelle Text&Fotos: Lars Wienand & Shannon Taylor