Mit der Wahrheit ist es schon schwierig, weil es da so viele völlig verschiedene Ansätze in tausenden von Jahren gab. Wie können wir uns darauf einigen, was wahr ist, wenn wir uns noch nicht einmal einigen konnten, was die Wahrheit überhaupt sein soll.
Ich bin da ganz mit dem Konstruktivismus, Phänomenologie und der Systemtheorie und vermeide den Begriff soweit es geht. Es wird praktisch unmöglich jenseits der Logik (wahr/unwahr) oder der Phänomenologie (wahrnehmen) von Wahrheiten zu sprechen. Ansonsten überlasse ich das Gerede von Wahrheiten lieber den Politikern oder den Angeklagten auf der Strafbank, die die Wahrheit für sich beanspruchen.
Die Wissenschaft bringt auch keine Wahrheiten, sondern neue Erkenntnisse, die korrekt sein können oder auch nicht. Und wie man diese Erkenntnisse von den subjektiven Erfahrungen zu lösen versucht, ist nochmal eine andere Geschichte.
RE: Von der Wahrheit - Teil 1