Qualitative und quantitative Kriterien für die Produkteliminierung
Aber wie immer erst eine strukturelle Einordnung: Wir sind im Marketing. Und im Marketing gibt es vier Instrumente, die berühmten vier „P“s:
Überblick und Einordnung
• Product,
• Price,
• Place – Distribution,
• und P Promotion – Kommunikationspolitik.
Produktpolitik sieht man an als das Herzstück im Marketing. Und wir haben auch in diversen Videos gesehen, dass es eigentlich Bedürfnispolitik heißen müsste.
Die Teilbereiche der Produktpolitik
Produktpolitik besteht aus
• der Produktinnovation,
• der Produktvariation,
• der Produkteliminierung,
• der Verpackungs- und
• der Markenpolitik.
Und damit sind wir beim Thema: Kriterien der Produkteleminierung
Wir beschäftigen uns hier mit Produkteliminierung. Produkteliminierung – also: Ich nehme ein Produkt aus meinem Produktprogramm heraus. Um diese Entscheidung zu treffen, gibt es quantitative und qualitative Kriterien. Ja, die Kriterien, die es hier gibt, kann man systematisieren, und das ist sinnvoll, die Kriterien, es ist sinnvoll, das zu tun, in quantitative und qualitative.
• Das wichtigste quantitative ist ein sinkender Stückdeckungsbeitrag. Der Deckungsbeitrag ist bekanntlich definiert als P minus kV, Preis minus variable Kosten. Wenn also der Preis verfällt oder die variablen Kosten steigen, dann senkt sich der Deckungsbeitrag, und das könnte ein Kriterium sein, um das Produkt herauszunehmen. Oder, was natürlich sein kann, eine sinkende Absatzmenge.
• Qualitative Kriterien: Hier sind verschiedene Dinge denkbar, zum Beispiel Störungen, die das Produkt verursacht im Produktionsprogramm, oder auch gesetzliche Verbote. Ja, es könnte sein, dass aufgrund gesetzlicher Verbote dieses Produkt gar nicht mehr produziert wären werden darf, weil man herausgefunden hat, dass es angeblich oder tatsächlich krebserzeugend ist, oder bestimmte hier verwendete Materialien krebserzeugend sind. Gesetzliche Verbote, Störungen im Produktionsablauf, Image-Probleme könnten eine Rolle spielen. All das sind Gründe, ein Produkt aus dem Produktionsprogramm herauszunehmen.
Im Übrigen glaube ich, dass - wer in die Hölle will - nur einen Fernlehrgang zu buchen braucht.
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Dr. Marius Ebert, Deutschlands Schnell-Lernexperte,
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