Immobilien sind alles andere, als eine sichere Anlageklasse. Die Hinweise verdichten sich, dass es nicht mehr lange dauert, bis deutsche Immobilienbesitzer kräftig zur Kasse gebeten werden. Wie in einem füheren Beitrag (siehe: https://steemit.com/deutsch/@denk-mit/sind-immobilien-noch-eine-sinnvolle-kapitalanlage-drohen-zukuenftig-sondersteuern-auf-immobilien) bereits hingewiesen, benötigt das „schwarze Loch“ in der Haushaltskasse unserer Regierung, immer dringender und immer mehr neues Geld, um das System am Laufen zu halten.
Da nicht alles nur über Staatsanleihen und Druckerpressen finanzierbar ist, muss man die finanziellen Daumenschrauben speziell am Bürger immer stärker anziehen. Gerade Immobilien sind dafür prädestiniert, da diese Anlageobjekte fein säuberlich, bundesweit erfasst sind.
Laut dem Eigentümerverband Haus&Grund kommen durch eine geplante Grundsteuerreform erhebliche Mehrbelastungen auf Immobilienbesitzer zu. Zwar laufen Forderungen gegenüber der Bundesregierung die Reform zu stoppen, doch dies wird allenfalls zeitliche Verzögerungen bewirken.

(Bild: www.pixabay.com)
Die ReGierigen sind versucht durch immer dreistere Methoden an die Ersparnisse der Bürger zu gelangen. Wie das Nachrichtenmagazin Focus (siehe Link) berichtete, hat der Verband wahlweise an 500 Immobilien in verschiedenen Städten die Grundsteuer nach einer neuen Formel berechnet. Das Ergebnis ist erschreckend. Es ergab eine potentielle Erhöhung um durchschnittlich das 30-fache!
In einzelnen Fällen müssten Immobilienbesitzer sogar eine 50-fache Erhöhung des jetzigen Betrags hinnehmen. Kai Warnecke, der Präsident von Haus & Grund, forderte angesichts derart drastischer Mehrbelastungen, dass die neue Bundesregierung die Pläne der Länder stoppen solle.
Auch wenn diese Abzocke nicht sofort und auf einmal umgesetzt werden kann, wird man die Abgaben sukzessive, in vielen kleineren Schritten verwirklichen.
Siehe Focus-Artikel vom 05.01.2018:
Neue Formel: Immobilieneigentümern droht 30-fache Grundsteuer-Erhöhung
Mieten-Explosion wegen Grundsteuerreform
https://www.focus.de/immobilien/mieten/mieten-explosion-wegen-grundsteuerreform-laut-berechnungen-droht-vielen-immobilieneigentuemern-30-fache-belastung_id_8228390.html
Gerade in den letzten Jahren ließen sich viele junge Menschen durch „fachkompetente“ Bankberatung dazu überreden, Überschüsse ihres mühsam erarbeiteten Lohnes, in ein Eigenheim zu investieren. Die Folgen von derart drastischen Grundsteuererhöhungen sind gerade für diese jungen Eigenheimbesitzer katastrophal.
Angelockt durch die niedrigen Zinsen wurden immer mehr in die Immobilien-Falle gelockt. Die erhöhte Nachfrage hat die Immobilienpreise nach oben katapultiert. Doch die meisten Finanzierungen basieren auf geringen Eigenkapitalquoten, festgeschriebene Niedrigzinsen und blenden jegliche verteuernde Faktoren einfach aus. Eine drastische Grundsteuer-Erhöhung führt dazu, dass viele Kredite nicht mehr bedient, und früher oder später von der Bank gekündigt werden.
Höhere Unterhaltskosten bewirken eine geringere Nachfrage nach Immobilien. Kombiniert mit platzenden Kreditverträgen und Zwangsverkäufen wird eine, für viele unvorhersehbare, Abwärtsspirale in Gang getreten, die einen enormen, sich selbst beschleunigenden Preisrutsch zur Folge haben wird.
Je stärker die Preise sinken, umso mehr verschuldete Immobilienbesitzer kommen in Bedrängnis, weil der fallende Immobilienwert irgendwann den Kredit nicht mehr absichert und die finanzierende Bank dann weitere Sicherheiten fordert, die nicht mehr bedient werden können.
Ein perfider Plan hinter dem sich Berechnung vermuten lässt! Denn schaut man nach Griechenland, so wird bereits vorexerziert, was sich auch in Deutschland zutragen wird. Viele Griechen konnten den drastisch erhöhten Steuerforderungen über die ENFIA (griechische Immobilienbesitzsteuer) nicht mehr nachkommen und wurden so ihres Immobilienbesitzes „beraubt“!
Die Europäische Zentralbank hat in Kooperation, mit in Griechenland ansässigen Kreditinstituten, einen Plan für den Erwerb von Zwangsversteigerungsobjekten, zum Mindestgebot ausgearbeitet.
Den Banken ist so gestattet, die von ihnen selbst zur Zwangs-Versteigerung gebrachten Immobilien, zu einem Vorzugspreis zu erwerben.
Siehe: http://www.griechenland-blog.gr/2017/12/immobilien-coup-der-banken-in-griechenland/2141579/
Auszug aus dem Beitrag: Sind Immobilien noch eine sinnvolle Kapitalanlage – Drohen zukünftig Sondersteuern auf Kapitalanlagen?
Immer wenn ein Geldsystem sich seinem Ende nähert, versuchen die Regierenden an die Vermögen der Bürger zu kommen. Ausser der Beschlagnahme von Bankkonten, Lebensversicherungen und Altersvorsorge, etc. stehen insbesondere die Immobilienwerte zur Verfügung.
Da alle Immobilien bundesweit staatlich erfasst sind, ist es für eine Regierung ein Leichtes diese mit Grundsteuererhöhungen, Wohnungssteuern, Hypothekensteuern, unsinnigen Energiesteuern zu belegen, oder eine Art "Lastenausgleichsgesetz" zu erschaffen, bei der allen Immobilien eine Zwangshypothek auferlegt wird.
Deshalb nochmals der dringlich Appell an alle jungen, unerfahrenen Kaufinteressenten von Immobilien: Befasst euch bitte auch mit den aufgeführten, potentiellen negativen Entwicklungen von Immobilien-Anlagen. Der Vorteil von anderen Anlageklassen, wie Aktien, Edelmetallen oder auch Kryptowährungen ist, dass man diese von heute auf morgen, wieder verkaufen kann, wenn Gefahr im Verzug ist. Bei Immos geht das leider nicht und ihre Anschaffung ist fast immer auch mit langjährigen Krediten behaftet – Soll heißen: Wohnung/Haus ist weg und man darf trotzdem über Jahrzehnte hinweg den bestehenden Kreditvertrag bedienen!
(siehe: https://steemit.com/deutsch/@denk-mit/sind-immobilien-noch-eine-sinnvolle-kapitalanlage-drohen-zukuenftig-sondersteuern-auf-immobilien)
Egal, ob man die momentanen Immobilienbewertungen als Blase ansieht, oder nicht. Am Ende stehen viele, haushoch überschuldete Immobilienbesitzer und ein Immobilienmarkt, der ein deutlich niedrigeres Preisniveau aufweist, als wir es heute auch nur ansatzweise erahnen können.