Der Bergsteiger Phillip Shaw aus Leicester (Großbritannien), hatte noch einen Haufen Bügelwäsche zu erledigen, aber wollte seine kostbare Freizeit nicht damit verschwenden. Kurzerhand schnappte er sich einen Haufen Bügelwäsche, sein Bügeleisen und seine Bergsteigerausrüstung, um damit einen Berg zu erklimmen. Nachdem Paul Nicks, ebenfalls begeisterter Bergsteiger, Wind von der Geschichte bekam, zogen fortan Beide gemeinsam los um ihre Wäsche an ungewöhnlichen Orten zu plätten.
Extrembügeln war geboren
Die Idee wurde zum Trend je mehr Leute davon erfuhren. Es wurde versucht sich stets mit ausgefeilten Ideen zu übertreffen, wo man sein Bügeleisen schwingen kann.
Im Jahre 2000 traf der deutsche Kai „Hot Crease“ Zosseder in Neuseeland auf Shaw und war sofort Feuer & Flamme von der Idee. Nach seiner Rückkehr nach München, gründete er die German „Extreme Ironing Section“ (GEIS), mit der er auch 2002 die erste Weltmeisterschaft im Extrembügeln organisierte.
Die Regeln
Es muss ein handelsübliches Bügeleisen, so wie Bügelbrett verwendet werden. Während des gesamten Wettbewerbes, dürfen Bügeleisen und Bügelbrett nur am eigenen Körper getragen werden. An Orten ohne Stromzufuhr, darf die Heizplatte des Bügeleisens mittels Gaskocher erhitzt werden.
Bildquelle: Pixabay.com
Die Disziplinen
Rocky Style:
Hier wird der Bergsteiger gefordert, es wird an Kletterwänden in Hochgebirgen gebügelt
Water Style:
Wer es feucht-fröhlich mag ist hier genau richtig. Gebügelt wird auf und unter Wasser
Urban Style:
Mitten in der Stadt, je verrückter desto besser.
Forest Style:
Wer gerne mal auf, oder zumindest an einem Baum bügeln wollte, könnte hierbei glücklich werden.
Synchronbügeln:
Kann mit allen Disziplinen kombiniert werden, Hauptsache mehrere Teilnehmer sind so synchron wie möglich.
Air Style:
Ob bim Base Jumping oder im Ultraleichtflugzeug, auch hier darf kräftig gebügelt werden.
Freestyle:
Alle Bügelvarianten die in keine der obenstehenden Kategorien passen.
So, wer sich angesprochen fühlt, darf fleißig trainieren - die nächste WM kommt bestimmt.
Selbstverständlich hoffe ich dann auf einen ausführlichen Artikel ;-)