Eine neue Runde mit einer Schreibaufgabe für uns. Was hat sich der Filosof jetzt ausgedacht?
Dienstags 5er von
Die 3. Aufgabe:
Ihr seid Wissenschaftler und Forscher und eure Aufgabe besteht darin, eine "NEUE" Definition für das Wort "Mensch" zu finden.
Dafür steht Euch die gesamte Tierwelt zur Verfügung!
Welche Art währen wir?
Lasst die Fantasie wieder spielen und sucht eine neue Bezeichnung für uns.
Ok ich bin also Wissenschaftler und bin super spezialisiert auf meinem Gebiet. Da bin ich Experte sozusagen. Man möge mir verzeihen, dass ich nur den ersten Teil der Fragestellung wahrgenommen habe, der da lautete:
... eure Aufgabe besteht darin, eine "NEUE" Definition für das Wort "Mensch" zu finden.
Soso, eine neue Definition für "Mensch" wird gesucht (wird auch mal Zeit, wenn ihr mich fragt). Was für eine schöne Aufgabe für einen Wissenschaftler wie mich, der auch gern philosophiert! Nun bin ich eher mit der Pflanzenwelt vertraut, als dass ich mir um Tiere Gedanken mache. Drum sei es mir gestattet bereichsübergreifend eine Antwort zu formulieren, die aus meinem Erfahrungsschatz kommt. Ob Flora oder Fauna - alles ist schließlich Biologie.
Wer ist der Repräsentant des Menschen in der Pflanzenwelt?
Es gibt:
- armes Mauerblümchen
- empfindliche Mimosen
- dünne Spargeltarzane
- dicke Schluckspechte
Vogelscheuchen- du dumme Nuss
- du alter Primeltopf
Hier wird deutlich, dass der Sprachwissenschaftler keine wirklich zutreffenden Aussagen machen kann. Als Biologe mit dem Spezialgebiet "Flora" kann ich Analogien heranziehen, die eine eindeutige Lösung ermöglichen.
Der Mensch ist die Krönung der Schöpfung und steht damit allen anderen Tieren voran. Wer hält diese Stellung bei den Pflanzen inne? Im Bereich der Flora ist es ohne Zweifel der Baum mit seinem majestätischen Wesen. Nach Adam Riese muss also der Mensch ein Baum sein.
Vgl. dazu meine Studie Photosynthese - Rettung der Welt vom 03.03.2020, in der ich bereits formulierte:
Mensch werde Baum und rette die Welt!
Vieles spricht dafür.
Wie ein Baum brauchen auch Menschen Wurzeln, mit denen sie sich in Gemeinschaften und an Orten verwurzeln können. Hier fließt auch der innere Nahrungsstrom.
Wie die Wälder die grüne Lunge für den Planeten darstellen, so besitzt jeder Mensch eine eigene grüne Lunge und atmet wie der Baum im Ausgleich von Sauerstoff und Kohlendioxid.
Wie die Äste sich hoch in den Himmel strecken, so ist die geistige Suche des Menschen in die Weite des Kosmos hinaus gerichtet. Ob er dann als Früchte hart zu knackende Nüsse oder saftige Kirschen mitbringt, ist nebensächlich für diese Analogie.
Wie die Rinde des Baumes mit den Jahren immer härter und rissiger wird, gehen die Spuren der Zeit auch am Menschen nicht vorbei. Ähnliches gilt für den Haarausfall, der in Analogie zu dem Abwerfen vertrockneter Zweige beim Baum steht.
Quod erat demonstrandum
Im Grunde genommen sind dies genügend Beweise für meine These. Getreu dem wissenschaftlichen Motto "Aller guten Dinge sind drei" bin ich mit vier Beispielen schon über das Ziel hinausgeschossen. Meine Kollegen mögen es mir verzeihen, zumal ich für meine Zurückhaltung im Allgemeinen bekannt bin.
Wer nicht wächst bleibt dumm!
😎
Mach dein Ding und STEEM ON!
Wissenschft von Gerd Altmann auf Pixabay