Die Macht von sehr wenigen ist schon extrem. Entweder man hat Glück und einer dieser "Wale" findet einen Artikel und belohnt ihn mit 100$ (das ist mir zum Glück passiert), oder man kann sich die Finger wund schreiben und kommt trotzdem zu nichts.
Wer übrigens einmal oben ist, der bleibt fast automatisch oben, weil man für sich selbst abstimmen kann. Das machen sie alle und steigen mit ihren Artikeln immer sofort bei 30-80$ ein (bei ist mir das aufgefallen). Es ist kein Wunder, dass die Artikel dann noch weiter aufsteigen, wenn sie eine Woche lang in einer Kategorie oben stehen bleiben.
Letztlich bleibt einem nichts anderes übrig als A) sich mit den Brotkrumen eine Stimmenmacht aufzubauen und sich immer zuerst selbst belohnen oder B) einmal dick Steem einkaufen. Denke, ab 1.000 Euro/Steem beginnt die Oberschicht, wobei wohl zum Geschäftsmodell gehört.
Wenn die Plattform erhalten bleibt wird sich das langfristig legen,da immer mehr oben sind und immer weniger $$ nachgeschossen wird, dh. es wird sich automatisch gleichmässiger verteilen.
Es wundert mich auch nicht, dass kaum was abbekommt. Würde er in der Qualität über Reisen, Essen oder Design schreiben, dann bekäme er wahrscheinlich täglich 100$ pro Artikel. Politik interessiert niemanden. Das sieht man auch an der Zahl der Einträge auf der Themenliste.
Letztlich bleibt einem nur übrig, auf die Persistenz zu bauen und hin und wider einen der Bots einzusetzen, wenn sie unterm Strich ein Plus ergeben.
RE: Kritische Anmerkungen zu Steemit - Feuer frei!