Ich halte inne, als ich die greulichen Schreie der Gemarterten in der Nacht am Straßenrand vernehme.
Sie sind in dieser Nacht außergewöhnlich laut und lassen nichts Gutes verheißen. Nichts Gutes für diese Nacht und nichts Gutes für alle folgenden.
Ich bin mir unsicher, ob ich Hilfestellung leisten soll, denn der Gesetzgeber verpflichtet mich dazu, aber er sagt auch, wenn Leib und Leben des Retters, des potentiellen Retters, in Gefahr sind, ist der Gesetzgeber milde mit dem potentiellen Retter und verschont diesen vor einer Strafe die im drohen würde, würde er gefährdeten Menschen nicht zur Hilfe eilen.
Ergo gehe, nein laufe, ich weiter und mache mir so meine Gedanken, welche Gefahren wohl dort im Wald von Wulfshagen lauern, die Menschen so bitterlich schreien lassen.
Jedoch verfolgen mich die Schreie noch lange, denn die Bäume des Dunkelforstes bieten keinen Widerstand, so dass ihr Schall weit hinaus fliegt und auch noch in Kilometer Entfernung an mein Ohr dringt.
Meine Gedanken und Hoffnungen sind bei den Menschen, die den Wald etwa zum Spaziergang nutzten und ein wenig Kraft tanken wollten, stattdessen gerieten sie in die Fänge des Grauens und riskierten ungewollt Leib und Leben. Meine Hoffnung gilt ihrer Rückkehr, ihrer Rückkehr in die Zivilisation.
Sollten etwa die Gerüchte um ein kleines, aber zutiefst Grauen erregendes Völkchen in dem Wald der Wahrheit entsprechen?
Meine Ambitionen das herauszufinden halten sich in Grenzen, aber auf der unten verlinkten Internetseite findet ihr mehr Informationen darüber.
Friede sei mit euch!
https://www.horrormaislabyrinth.com

Ein hölzernes Tor und ein Schädel der nichts Gutes verheißen lässt.


Schattenhafte Schemen zeichnen sich vor meinem inneren Auge ab. Ist es nur ein Traum?
Ich will es nicht wissen und nur fort von hier.