Gestern meinte es Petrus mit uns wieder gut. Die Wettervorhersagen für Sylt waren schlecht; von Gewitter und Regen war die Rede. Nichts davon hat uns jedoch ereilt.
Unsere Radtour an die Südspitze von Westerland nach Hörnum und noch ein Stück weiter, stand also unter einem guten Stern. Hin und zurück waren es knapp 40 Kilometer.
Habe euch ein paar Eindrücke mitgebracht:
Nicht gut zu sehen weil weit weg. Aber das Wattenmeer war immer zu unserer Linken.
Im Hörnumer Hafen hatten wir sofort das Glück, die Robbe Willi sehen zu können. Sie lebt schon seit 1991 dort sie hat sich wohl dorthin verirrt und seitdem lebt sie dort von Fischen die Touristen für sie kaufen und mit denen sie sie füttern. Die Angst geht um, weil Robben eigentlich nur 30 Jahre alt werden, und Willi daher bald nicht mehr sein könnte.
Leuchtturm von Hörnum
Die Südspitze ist nicht mehr weit.
Die Plattfüßler sind überall. ;)
Massiver Küstenschutz an der Südspitze. Sogenannte Tetrapoden sollen hier den Abtrag des Standes verhindern. Haben sich wohl nicht als so effektiv erwiesen. Die Gemeinde hat bereits einige tausend wieder ausgraben lassen und an anderer Stelle versenkt. Ohnehin verschlingt der Küstenschutz auf Sylt zig Millionen Euro. Es ist unglaublich was dafür getan werden muss, damit die Insel nicht im Meer versinkt.
Künstlicher Strand an der Südspitze von Sylt. Hier leidet die Insel am stärksten bei jedem Sturm oder Orkan werden hier meterweise Land abgetragen.
Gestern Abend sind wir noch in die See gesprungen. Die Wellen waren ordentlich hoch und kräftig. Weit sind wir nicht rein, denn die Strömung zieht nach draußen.