Unsere Reise sollte uns gestern eigentlich nach List und weiter an die Nordspitze führen, aber ein gewaltiger, zwar kurzer, Regenschauer (ich war komplett nass) und ein schmerzendes Knie, hat unsere Weiterreise von Kampen nach List boykottiert.
Nichtsdestotrotz war der Aufenthalt im berühmten Café Kupferkanne und ein anschließender Spaziergang ans Wattenmeer ein Genuss.
Die Reetdachhäuser, die unseren Weg säumten, sind sehenswert und haben auch entsprechenden Eurowert. Eines hübscher als das andere!
Wenn man in Kampen ist, so der höchste Punkt der Insel, die Uwe Düne, nicht weit und sollte gleich mit in die Reise eingebaut werden. Sie erhebt sich lediglich 52 m über NN und der Blick von da oben lässt den Beobachter glauben, er sei in einem Minigebirge.
Am Nachmittag waren wir wieder in Westerland zurück und das Meer lud uns zu einer Partie Wellenbrechen ein. Die waren nämlich so hoch und stark, dass an unserem Strandabschnitt die rote Flagge gehisst wurde. Da wir sie nicht gesehen haben, sind wir rein und hatten unseren Spaß, das kann ich euch sagen.
Bis ein Rettungsschwimmer von weit her, uns unfreundlich auf die rote Flagge aufmerksam machte und uns aufforderte das Wasser zu verlassen. Da half es nichts, der Dame zu versichern was für ein guter Schwimmer ich sei.
Wir hatten unseren Spaß und waren für den anstrengenden Tag entschädigt worden. Uns war es egal.
Die Kupferkanne ist ein ehemaliger Militärbunker, den ein Künstler ausgebaut hatte. Heute ist ein Café darin. Sehr schön dort und der Kuchen... So lecker!
Nicht nur die Häuser waren sehenswert, auch die Gärten dazu waren zauberhaft.
An der Ostküste von Sylt. Das Wattenmeer.
Rauf zur Uwe Düne.
Blick von der Uwe Düne mit Leuchtturm von Kampen.
Zurück am Zelt.
Wie schon in meinem letzten Post geschrieben. Diese Möwen hier sind gerissen und kommen auf ihre Kosten. ;)
Die Flagge die wie anfangs nicht gesehen haben. Dennoch hatten wir unseren Spaß. Auf so einen Wellengang kann man an der Ostsee lange warten. Gab es hier täglich.