Als ich unter dem folgenden Link: https://netzpolitik.org/2017/bitcoin-de-gibt-nutzerdaten-an-polizei-weiter-auch-ohne-richterlichen-beschluss/ lesen musste, dass bitcoin.de angeblich Daten herausgerückt hat, beschlich mich Unwohlsein. Ich bin dort seit vier Jahren Kunde und hoffe, dass dies einfach nicht stimmt.
Daraufhin habe ich heute u.g. Brief an bitcoin.de verfasst. Auf die Antwort bin ich gespannt.
"Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin seit 2013 Kunde Ihres Unternehmens und mit dem Service immer zufrieden gewesen, obwohl mich seit jeher Vorahnungen beschlichen haben, dass sie als einzige deutsche bitcoin-Börse ein Agreement mit deutschen Behörden haben oder haben könnten, damit sie überhaupt diese begehrte Lizenz erhalten konnten. Aber das waren alles nur diffuse Vorstellungen und ich tröstete mich mit dem gewonnenen Eindruck von Professionalität, die Ihr Geschäftsführer Oliver Flaskämper bei mir hinterlassen hat.
Heute lese ich ein Artikel auf dem Blog netzpolitik, der meine anlasslosen Vorahnungen zu bestätigen scheint.
Deshalb meine Frage an Sie, stimmt es, was netzpolitik (Markus Reuter) unter u.g. Link publiziert hat? Haben Sie ohne Herausgabeanspruch seitens der Polizei Kundendaten an staatliche Behörden herausgegeben?
Ich frage das hier nicht nur als Kunde, der sehr auf seine Privatsphäre achtet, sondern auch als in der Kryptoszene vernetzter Aktivist.
Für eine baldige Antwort wäre ich Ihnen verbunden und verbleibe einstweilen
mit freundlichen Grüßen"