Hey Steemians,
ich bin gerade über einen Artikel gestolpert, der den "Börsen-Crash" der letzten Tage durchgekaut hat.
Folgenden Auschnitt finde ich besonders bemerkenswert:
Es ist die Angst vor steigenden Zinsen, die auf den Märkten lastet. Am Donnerstag hatte US-Notenbanker William Dudley gesagt, bei einer anhaltend guten Konjunktur befürworte er einen weiteren Zinsschritt im März – schließlich wachse die Wirtschaft kräftig, und es gebe eine lockere Geldpolitik, sagte der Chef der Federal Reserve von New York in einem Interview auf Bloomberg TV.
Ja, vollkommen richtig - die steigenden Zinsen - DER INDIKATOR für einen Wirtschaftsaufschwung lässt die Aktienkurse auf Talfahrt gehen.
Jetzt stelle ich mir die Frage, wie kann das sein. Ja - es ist das Ende von billigem Geld und ja Investitionen werden kurzfristig zurückgehen, aber
--- steigende Zinsen sind DER Indikator für einen Wirtschaftsaufschwung---
Wenn wir hypothetisch annehmen, das die Anleger in einen langfristigem Unternehmenserfolg interessiert sind, würde eine solche Meldung die Aktien beflügeln und weiter in die Höhe treiben.
Jeder long-term-Investor wird solch Botschaften als eine Art Befreiung ansehen.
Deshalb meine Frage des Tages? Ist das Börsengeschäft nur mehr von Spekulanten geprägt?
Wo ist er hin, der Gedanke, langfristig an Unternehmen, an die man glaubt zu investieren?
Freue mich auf eure Antworten