Sofortbilder mit der Lochkamera / Instant Pinhole Photography
Fotos mit der Lochkamera, das macht richtig großen Spaß, kann aber jede Menge Zeit verbrauchen. Denn es fällt relativ wenig Licht auf das lichtempfindliche Material.
Entdeckung der Langsamkeit
Die lange Belichtungszeit hat zur Folge, dass man Entschleunigung entdeckt. Aufnahmen mit einer Lochkamera können Belichtungszeiten von Minuten, einigen Stunden bis hin zu mehreren Wochen beinhalten. Fast ausschließlich statische Motive eignen sich. Bei der Positionierung der Kamera sollte man sich nicht zu viele Gedanken machen – ein großer Vorteil ist die nicht vorhandene Naheinstellgrenze, Schärfe vom ersten bis zum letzten Zentimeter. Und sonst kommt es, gerade wenn man in diese Art der Fotografie einsteigt, oft anders als man denkt.
Zeit für Experimente?
Es bleibt ein Experiment, das viel Spaß machen kann, was aber nicht am Vorgang des Fotografierens als solchem begründet liegt, sondern den erzielten Bildergebnissen, die eben abweichen von dem, was wir normalerweise wahrnehmen.
Wie wäre es, wenn man nach den Stunden des Wartens nicht noch auf die Entwicklung des Materials warten müsste und sofort sein Bild in Händen hält, kein Problem. Hier in diesem Fall gelang das ganz einfach mit dem Polaroid Film FP 100 und einer passenden Polaroidkamera, eigentlich nur ein große Plastikschachtel mit Schieber und nadelspitzgroßer Öffnung, dem "Objektiv".
In Beiträgen, die ich heute nicht hervor krame, hab ich die Kamera und den Film schon mal vorgestellt. Beides kann man noch irgendwo kaufen (die Kamera heißt Pinhole 100).
Was die kleine Plastekiste so mit der Schwarz-Weiß- und Colorversion vom FP 100 kann, seht ihr hier:
Killerspinne wartet
Streckenführung
Hundedecke
Doppeldach
Achtung Farbe
Versorgung 1
Versorgung 2
Waldpfosten (Doppelbelichtung)
Punktlandung (Doppelbelichtung)