Ich forsche nun schon seit geraumer Zeit über die kommunistische Weltbewegung und speziell die "sowjetische Langfriststrategie", nach der unter der Führung von Sowjetstrategen weiter an der "sozialistischen Weltrepublik" (= sozialistische/kommunistische Weltregierung) gearbeitet werde. Der Untergang der Sowjetunion soll dabei Teil eines ausgeklügelten Täuschungsmanövers gewesen sein, der dem Westen das Feindbild rauben sollte. Zu meinen, dass die Sowjetunion nicht ganz so vollständig untergegangen ist, wie allgemein angenommen wurde, ist seit dem Ukraine-Krieg nicht mehr so "verschwörungstheoretisch" wie davor. Putins KGB-Hintergrund wird deutlich häufiger thematisiert als früher. Hans Graf Huyn, der bis 1976 aussenpolitischer Berater von Franz-Josef-Strauss war und 2011 verstorben ist, war einer der wenigen westlichen Politiker, die schon damals skeptisch gegenüber der "Perestroika" (=Umgestaltung) der Kommunisten waren. Nachzulesen ist das z.B. in einem seiner Bücher, "Die Doppelfalle":
https://archive.org/details/diedoppelfallegl0000huyn/page/n5/mode/2up
Kürzlich bin ich ferner über diesen hochinteressanten Vortrag von 1991 gestossen:
https://www.c-span.org/video/?22370-1/post-coup-soviet-union
Graf Huyn zitiert dabei auch Anatoly Golitsyn recht ausführlich und erzählt von einer Art Zukunftsforscher, Sergey Kurginyan.
Der ist bis heute aktiv: https://en.wikipedia.org/wiki/Essence_of_Time