Während man in Deutschland vermutlich erst dann vom "umstrittenen" Professor hören wird, wenn sich ein Übersetzer und Verleger für sein neues Buch findet, schiesst es in den englischsprachigen Ländern in den Bestseller-Listen nach oben.
Ich hatte hier das Interview des britischen Sender Channel 4 mit ihm verlinkt, dass für die Interviewerin Cathy Newman in einem Debakel endete.
In der britischen Presse wird nun auf unterschiedliche Art und Weise über die Reaktionen berichtet.
Der Independent stellt Cathy als das Opfer dessen dar, was die Dame sich für Peterson gewünscht hätte, nämlich als Opfer eines Online-Lynch-Mobs:
http://www.independent.co.uk/news/uk/home-news/jordan-peterson-cathy-newman-interview-channel-4-news-security-consultant-university-of-toronto-a8169401.html
Im Guardian wird Peterson zu dem Thema befragt:
https://www.theguardian.com/media/2018/jan/21/no-excuse-for-online-abuse-says-professor-in-tv-misogyny-row
Ich teile seine Einschätzung. Die ganze Debatte war eine verpasste Chance einen offenen Dialog zu einem wichtigen Thema zu führen. Schuld daran ist aber nicht Prof. Peterson.