Gelbhorn-Eulenspinner ■ Yellow Horned
Achlya flavicornis (Linnaeus, 1758)
Wer die Raupe nicht ehrt, ist den Schmetterling nicht wert. So lautet ein Sprichwort, dem ich voll und ganz zustimmen kann.
Für viele Menschen gelten Raupen als gefräßige Monster, deren wahre Schönheit oftmals verkannt wird. Ich finde sie faszinierend, denn sie sind ein Teil auf dem Weg zu einem neuen Schmetterling. Vollendet wird der Schmetterling noch durch die Metamorphose, mit der sich die Raupe in eine Puppe verwandelt, um zu geeigneter der Zeit als wunderschöner Falter das Licht der Welt zu erblicken. Es sind nicht nur die Tagfalter. Auch unter den Nachtfaltern, gibt es wahre Schönheiten. Wenn ich nachts gezielt nach Raupen suche, dann verwende ich immer eine Stirnlampe. Durch den starken Kontrast sind Raupen leichter zu entdecken. Meistens sitzen sie sehr gut getarnt auf Zweigen und Blätter.
Die Raupe des Gelbhorn-Eulenspinner habe ich in der Nacht an einer Stieleiche gefunden. Wenn sie erwachsen ist, lässt sie sich zu Boden fallen, um sich am Fuß der Eiche zwischen den Blättern zu verpuppen. Dort verbringt sie auch den Winter. Im darauffolgenden Frühling wird sie als Schmetterling, das Licht der Welt erblicken.
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| Kategorie | Macro |
| Einstellungen | ISO 100 │ 100 mm │ f/8.0 │ 1/1 Sek. |
| Camera | Canon 5D Mark IV |
| Objektiv | Canon Macro EF 100mm f2,8 L |
| Standort | Deutschland, Bayern, Unterfranken, Kreuzwertheim |
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