Auf Empfehlung von habe ich mir den aktuellen Roman von Andy Weir zugelegt. Auf Deutsch befindet er sich bereits in der 7. Auflage, und das zurecht. Es ist ein kurzweiliger Roman, der in einfachen Schritten die Physik des Universums erklärt.
Kurzer Hinweis: Ab hier kommt es zu Spoilern kommen.
Nach dem Artikel von stayout habe ich mich zuerst einmal gefreut, dass ich ein interessantes Buch lesen kann, BEVOR es Hollywood mir brühwarm in Youtube-Werbeblöcken servieren kann. So konnte ich mir noch ein eigenes Bild von der Welt des Dr. Ryland Grace machen, der Hauptfigur des Buches.
Das Buch ist eine klassische "Heroes Journey". Wir begleiten Dr. Grace wie er von "der Jungfrau zum Austronauten" wird. In der Entwicklung wirkt es etwas wie ein Dan Brown Plot: ein begabten aber nicht unbedingt abenteuerlustiger Professortyp wird in einen wilden Strudel aus Eregnissen getrieben in dem es die Welt zu retten gilt.
Eines vorweg: ja, in dem Buch tauchen Aliens auf. Spannend sind vor allem die Kapitel, in denen sich beide Spezien ihre Sprache und ihre Welt erklären müssen. Der Hauptcharakter Grace stellt sich dabei als echtes Allroundtalent raus, was etwas überzogen wirkt. Dennoch macht das Buch Leselust von Anfang bis Ende. Ich habe es in den Grundzügen in drei Tagen durchgelesen.
Was mir nicht so gut gefallen hat, sind die Normalisierung vom Verzehr von geklonten Menschenfleisch und die Angst vor einem menschgemachten Klimawandel. Dies sind zwar eher kleine Nebenpunkte in der Geschichte, hätte man aber nicht unbedint einbauen müssen. Die 17€ für das Taschenbuch waren es aber trotzdem wert.
Hintergundmusik zum Lesen:
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März 2022