Erst heute hatte ich etwas Ähnliches als Gesprächsthema, nämlich "Warum beharren manche lieber stur auf ihrer Meinung oder Vorgehensweise, obwohl sie bemerken, dass sie mehrere Male nicht funktioniert?" Gerade in der Arbeit mit Menschen, fällt mir auf, dass Fragen oder etwas nicht wissen und dies zuzugeben als Schwäche angesehen wird. Allerdings weniger vom Umfeld, als oft von der Person selbst, glaube ich. Meiner Beobachtung nach werden Kompetenzen im sozialen Bereich oft mit einer Wertung des eigenen Charakters und dem Selbstbild verbunden. Also wenn ich nicht gut arbeite, bin ich kein guter Mensch - überspitzt gesagt. Da fällt das Zugeben der eigenen Fehlbarkeit vermutlich vielen schwer.
RE: Umgang mit Unwissenheit - Klug durch Fragen