Hola mi Steemins
Als Kind die sorgenfreie Jugendzeit geniessen, behütet aufwachsen, in die Schule gehen. Und dann mit 16- 18 die erste Lehrstelle finden - sich ausbilden lassen. Und irgendwann später eine Familie gründen und Kinder bekommen. So schön kann das Leben sein.
Eine Geschichte wie aus dem Bilderbuch, nicht wahr?
Auch hier auf der Dominikanischen Republik schreibt das Leben oft solche wunderbaren Stories. Dabei wird aber oft deren Schattenseiten nur allzugerne vergessen. Und die ist grausam und unbarmherzig.
Die schon grosse Zahl von gewollten oder eben meist ungewollten Kinder-Schwangerschaften hier auf der Insel nimmt immer weiter zu. Die massive Grösse dieses Problems ist alarmierend und schwere weitreichende Folgen für tausende und abertausende von Familien im ganzen Land. Vor allem , und das ist besondes schlimm, geraten immer wie mehr jüngere Mädchen in diesen schlimmen Teufelskreis der Armut.
Es ist klar das Bildung/Ausbildung auf der Strecke bleiben, wenn die jungen Dominikanerinnen ihre Bücher und Schulhefte gegen Babynahrung und Windeln tauschen müssen.
Mir stellt sich effektiv die Frage: Warum beschleunigt man diesen Prozess der Familienplanung und der Fortpflanzung, wenn man eigentlich so viel Zeit hätte? Fakt ist, dass immer mehr junge "Chicas" bereits im Alter von 14, 15 oder 16 Jahren Mutter werden(P.S. bei meiner Frau war dies bereits auch schon mit 16 der Fall). Damit verbauen sich diese jungen Frauen eine richtige Zukunftsperspektive. Damit wird ein verdammt hoher Preis bezahlt und das nur, weil man nicht bereit war ein Kondom zu benutzen - oder was noch schlimmer ist - kein Geld für ein Kondom hatte. Wahre Realität hier in der Dominikansichen Republik.
Es sit nun einmal so, insbesondere hier , wer im zarten Alter von 15 Jahren schon Mutter wird, der verbaut sich definitiv die Chance auf Ausbildung, vorab aber vorallem auf Schulbildung oder auf ein Studium. Und dieser extreme Teufelskreis setzt sich immer weiter fort, denn diese Kinds-Mütter können ihren herandwachsenden Kinder nicht viel, oder sagen wir in weiten Teilen gar nichts bieten. Und trotz des schlechten Vorbildes ihrer jungen Mutter folgen deren Kinder ihrer Mutter nach und machen sie zum Teil mit 30 schon zur Grossmutter. Das ist einfach nur schrecklich.
Alle diese Mädchen verlieren sich dadurch im grossen Labyrinth der Armut. Viele glauben dieser Seuche zu entkommen, indem sie hoffen, ein Mann - ein Vater könne die junge Familie dann ernähren. Leider ist in den meisten Fällen genau das Gegeteil der Fall. Wird der Kindsvater damit konfrontiert hauen die meisten einfach ab. Schlimm aber leider die Wahrheit. Hier herrscht meinerseits ein grosser Handlungsbedarf seitens der Regierung.
Eine Aussage ohne weitere Erklärung :
In Armutskreisen entscheiden sich ca . 4 von 5 Jugendlichen für eine frühzeitige Schwangerschaft!!!.
Und da viele Eltern, vorallem in den Armutsregionen, ihren eigenen Kindern nicht wirklich eine Orientierung bieten, kommen zur frühen Schwangerschaft unzählige weitere Probleme dazu. Eine hohe Rate an Fehlgeburten (meine Frau hatte 3 Stück), viele gesundheitliche Probleme, illegale Abtreibungen, sozialler Abstieg und auch Muttersterblichkeit.
Es werden bereits viele neue Gesetze gefordert, wie z.B.
- keinen Verkauf von Alkohol an Jugendliche unter 16 mehr
- keinen Zugang von Jugendlichen zu Cabañas(sog, Liebszimmer)
- Ausweiskontrolle resp. Alterskontrolle bei Eintritten
usw,
Leider bleibt es vielfach bei Lippenbekenntnissen. Das alles schmerzt mich sehr.
Was haltet ihr von der ganzen Problematik? Lasst es mich wissen in den Kommnetaren.
Bis zum nächsten Mal.
Hasta luego.
mikeCee aka Captain Mike Sparrow the steemian of the caribbean

#dominicanrepublic #dominicanlifestyle #followmikeCee #success #santodomingo #liveyourdream #expat #muttermit15 #kindsmutter #problem