Der Friede in der Nachbarschaft endet oft am Maschendrahtzaun des Gartens – zumindest für einen Hund.
Wenn nebenan gleich zwei neue/fremde Hundewesen Einzug halten, ist dies für eine alteingesessene Hundedame mit gut ausgeprägter Nächstenliebe und gesunder Neugier erst einmal eine Überraschung – niemand hatte sie darüber in Kenntnis gesetzt.
Von heut auf morgen waren die zwei einfach da - mit wenig ausgeprägter Nächstenliebe und wenig bis keiner gesunden Neugier… kurz zusammengefasst „einfach auf Krawall gebürstet“.
Eine weitere Überraschung für unsere Hundedame war die Tatsache, dass es an dieser Stelle überhaupt eine so offene Grenze gibt. War doch bisher eine hohe Wand aus Holzscheiten dort aufgestapelt – 2 Meter hoch und 1 Meter dick!
Nun, da trägt der Grundofen Schuld. Der hat zwar viel Heizöl eingespart, aber dafür viel Holz gebraucht… Wohlige Wärme hat das ins Haus gebracht – auch für die Hundedame. sagt, ich trüge eine Mitschuld!?!? Schließlich hätten meine Hände ja das Holz von dort weggeholt... und jetzt müssten meine Hände auch für eine Lösung sorgen...
Da auch mir die Dringlichkeit mit jeder zähnefletschenden Auseinandersetzung offenkundiger wurde, schritt ich - wie Männer das stets zu tun pflegen - sofort zur Tat!
Nun ist wieder Friede an der Grenze eingekehrt und ich kann ohne Sorge den Holzvorrat verheizen :-)
Euch allen einen schönen Donnerstag und beste Grüße aus dem Siebengebirge
all pictures are mine as well as the WALL