.... sagt der Foxiđ
Viele Leute scheuen sich ein Aquarium anzuschaffen wegen der zusÀtzlichen Arbeit die dieses mitbringt.
Hier am Beispiel eines Firmenaquariums welches ich seit 3Jahren nebenbei Pflege möchte ich euch die anfallenden Arbeiten ein wenig nÀherbringen, dass diese kein Hexenwerk oder gar AufwÀndig sind.
Ich fange in dieser kleinen Serie mit den Wasserwechsel an, der in diesen 240L Becken alle 4 Wochen durchgefĂŒhrt wird und ca 30 Minuten in Anspruch nimmt.
Hier starten wir nun erstmal mit einen Gesamtbild der Ausgangslage
Ja, ich habe vor den gröĂten Teil der benötigten Zeit im Sitzen zu verbringen und es mir bequem zu machen .
OK, die eigentlichen Arbeitsschritte unterteilen sich wie folgt
- Alle elektronischen Teile wie Heizung und Filter vom Stromnetz trennen - sprich aus!
Das ist wichtig, denn falls ein Teil defekt ist und das Aquarium unter Strom - die Lebewesen darin sind jetzt noch am Leben. SchlieĂt sich der Stromkreis sobald ihr ins Wasser fasst. Dann sind die Fische hin und ihr evtl auch. Also Vorsicht
2. Wasser ablassen.
Man sollte möglichst 50-60% des Beckemvolumes wechseln, damit sich NÀhrstoffe, Keime und evtl Schadstoffe nicht zu sehr anreichern.
Nun hat so ein Aquarium ja nicht einfach einen Hahn wo das Wasser dann einfach in der guten Stube versickert. Ich nutze hier einen 1/2Zoll Gartenschlauch. An dessen einen Ende habe ich einen Schutz gebaut da Fische im Allgemeinen sehr neugierig sind und sonst mit den Wasser weggespĂŒlt wĂŒrden. Im schlimmsten Fall ins Kloo runter. Das wollen wir nicht. Also habe ich seitlich ein paar Löcher durch den Schlauch gebohrt aber nur soviel das Omas Lockenwickler diese Löcher befestigt mit Kabelbinder abdeckt. An die dann noch vorhandene Ăffnung des Schlauches ist eine Edelstahlschraube gedreht und auch mit Kabelbinder fixiert. ZusĂ€tzlich ist noch ein Saugnapf befestigt damit der Schlauch sich nicht selbstĂ€ndig machen kann - hoffe ihr könnt mir folgen,
zur Sicherheit hier ein Foto des Kunstwerkes
Was jetzt mit dem anderen Ende des Schlauches passiert kommt halt auf die Gegebenheiten vor Ort an. Ich nutze zum Ansaugen immer eine Gardena Bohrmaschinen Pumpe mit einen Akkuschrauber. Man kann sie dann vom Schlauch wieder trennen, das abhebern Prinzip nutzen und das Wasser zB in die Toilette laufen lassen oder drauĂen im Garten oder gar auffangen und zum GieĂen verwenden. In meinen Fall da nur ein Waschbecken auf der Etage ist und somit nicht ausreichend zum abhebern GefĂ€lle - Pumpe ich die gesamte Menge ab.
Auf der Druckseite der Pumpe ist ein kurzes StĂŒck Schlauch welches ich dann sitzend ins Waschbecken halte.
Nachdem das Wasser abgelassen ist
Befestigen ich am Wasserhahn einen Adapter auf das Gardena Stecksystem.
Jetzt folgt ein technisches Manöver, der Saugschlauch wird nun zum Druckschlauch, indem er auf den Wasserhahn gesteckt wird.
Nun wird das Becken möglichst nicht zu schnell temperiert wieder befĂŒllt. Man sollte zum wohl der Einwohner eigentlich abgestandenes nicht zu sehr mit Sauerstoff beladenenes Wasser benutzen. Dieses ist aber ohne groĂe Vorlage im zB Keller nicht immer so leicht möglich.
Wenn das Becken dann wieder befĂŒllt ist können die elektronischen GerĂ€te wieder eingeschaltet werden
So, ich denke das war es im wesentlichen. Ich hoffe der Artikel hat gefallen und kann den einen oder anderen etwas helfen.
Ăber Kommentare oder gar ein Upvotes wĂŒrde ich mich sehr freuen.