Das ich grundsätzlich Menschen scheisse finde ist hier ja unlängst bekannt. Das schließt die eigenen Nachkommen natürlich ein. Vorallem wenn sie vorpubertäre Züge an den Tag legen.
Wenn nun der Sohn mit gerade einmal zehn Jahren meint, aufmüpfig zu werden oder alles ausdiskutieren zu müssen, kann das einem den Tag schonmal in Windeseile versauen. Ausdiskutieren ist übrigens das falsche Wort, denn wenn man diskutieren möchte, schaltet er in den Eskalation modus. Dann gibt es nur zwei Zustände. Ein binäres System sozusagen. 0 und 1; heisst, heulen und motzen
Egal wie ruhig und sachlich man es versucht, 0 oder 1. Dabei ist der junge doch hochbegabt. Sagt zumindest der staatlich geprüfte Test vom Fachpersonal durchgeführt.
Und so ist Stimmung im Haushalt recht schnell im Keller. Manchmal habe ich das Gefühl er legt es sogar drauf an wenn es zu ruhig läuft. Meistens sitze ich aber am längeren Hebel. Das ist das gute am Eltern sein.
Man gut, dass ich als Führungskraft viele Überstunden machen darf.
Aber man liebt seine Brut ja doch irgendwie, und ohne wäre ja auch scheisse. Wer soll sonst die schlechten Angewohnheiten erben und das weiter führen?