Daten der Tour:
Datum: 2019-08-30
Wetter: Sommerlich warm, heiter bis wolkig, fast gewittrig
Strecke: Höhlensteintal Parkplatz, 1306m -> Mitteralplsee, ca. 2250m -> Lückelescharte, 2545m -> Hochebenkofel, 2906m -> Birkenkofel, 2922m -> Hochebenkofel, 2906m -> Lückelescharte, 2545m -> Dreischusterhütte, 1626m (siehe Karte oben)
Höhenmeter im Aufstieg: 1616
Gehzeiten: 3 Stunden zum Gipfel, 2,5 Stunden für den Abstieg inkl. kurze Pausen
Los geht's:
Wer schlau ist, macht die Überschreitung der Lückelescharte von West nach Ost! Der Weg Nummer 9 liegt vormittags größtenteils im Schatten und gestattet daher ein rasches Vorankommen ohne unnötiges Schweißvergießen. Immer wieder kommt man an sehenswerten Plätzen vorbei:
Geduscht habe ich heute schon, ansonsten wäre hier eine erfrischende Möglichkeit:
Der erste Blick auf die eindrucksvolle Dolomitenlandschaft:
Beim Verlassen des Waldes wird der noch zu bezwingende Gipfel sichtbar:
Am Hochalplsee erblickt man schon die Lückelescharte:
Nach zwei Stunden erreiche ich die Scharte und werde von einem Murmeltier begrüßt:
Der Zustieg zum Plateau des Hochebenkofels erfolgt ohne Höhenverlust durch die Felsen:
Durch eine steile Rinne erreicht man den nur mäßig ansteigenden, breiten Rücken:
Der Tiefblick zum See ist durchaus imposant:
Der erste Gipfel zeigt sich:
Geschafft:
Der Birkenkofel ist aber noch ein paar Meter höher und etwas kecker:
Gleich hat er verloren:
Die letzte Stufe wird durch das Seil rechts im Bild erleichtert:
Die Belohnung besteht aus dem Ausblick auf viele stolze Dolomitengipfel; in der Bildmitte die drei Zinnen direkt über dem Hochebenkofel:
Die Dreischusterspitze (links) und der Zwölfer haben schon eine Wolkenhaube angezogen:
Der Cristallo auch:
1600 Meter tiefer liegt das Höhlensteintal:
Das Wetter ist nicht mehr stabil; also schnell zurück zur Scharte und auf der Ostseite hinunter (die Scharte liegt im Bild links; in der Mitte der Felsriegel unterhalb des Plateaus mit dem Durchstieg):
Über Wiesen, aber leider auch viel Schotter erreicht man schließlich die Dreischusterhütte:
Die Gemüsesuppe gibt es hier im Einweckglas:
Der Trip zurück zum Auto, das brav auf der anderen Seite des Berges parkt, erfolgt problemlos: 20 Minuten zu Fuß zum Antoniusstein, dann mit dem Bus bis zum Sextental und schließlich mit dem "Daumentaxi" in zwei Schritten.
Ich bedanke mich für Eure virtuelle Begleitung bei meinem kleinen Ausflug!