(Bildquelle ing-diba.de)
Wie man auf obigem Bild sehen kann, wurde der Börsenwert der Bayer AG durch die missglückte Übernahme von Monsanto schon mehr als halbiert.
Der Chartanalyst Rocco Gräfe von Godmode-trader.de sagt in einem am Wochenende frisch erschienenen Artikel (https://www.godmode-trader.de/analyse/bayer-ist-im-freien-fall-3-monate-hoffnung-vergebens,7016951) weitere mittelfristige Kursverluste bis in den Bereich von 35 EUR voraus:
Aktionäre, Experten und sogar das breite Publikum fragen sich, wie eine derart krasse Fehlentscheidung vom hoch bezahlten oberen Management getroffen werden konnte. Nun scheint sich gemäß einer aktuellen Untersuchung der Psychologischen Hochschule Berlin herauszukristallisieren, dass die eigentliche Ursache nicht im Bereich einer betriebswirtschaftlichen Fehlkalkulation zu suchen ist, sondern vielmehr in den Psychogrammen der maßgeblichen Entscheidungsträger liegt. Bekanntermaßen neigen erfolgsverwöhnte Menschen zu Selbstüberschätzung und weisen ein weit überdurchschnittliches Geltungsbedürfnis aus, was durch das Verlangen nach Macht, Status und Vermögen gekennzeichnet ist.
Diese durch den Einsatz moderner Analysesysteme aus AI und Big Data gewonnene Erkenntnis steht nun kurz vor ihrer Veröffentlichung. Eine im Hochschulverbund herumgereichte Vorabversion fand ihren Weg an die Wirtschaftsuniversität Wien in das Institut für unkonventionelle Ertragsgenerierung, das seit 2015 vom Ordinarius Prof. Dr. Dr.Paul Ponzinger geleitet wird. Dort werden derzeit Untersuchungen durchgeführt, in wie weit ungünstige Einflussgrößen auf den Börsenkurs von Großunternehmen eliminiert werden können. Das bislang ungelöste Problem in diesem Forschungsbereich bestand darin, den richtigen Zeitpunkt und die notwendige Gemengelage für die spezifizierten Gegensteuerungsmaßnahmen zu finden.
Mit Hilfe der aus Berlin eingetroffenen Ergebnisse aus der Management-Psychoanalyse scheint nun der fehlende Baustein gefunden zu sein. Im folgenden Schaubild sind die Zusammenhänge gut skizziert:
Da der Kursverfall der Bayer-Aktie schon einige Zeit anhält, konnte der Assistenzstab von Prof. Ponzinger einen sogenannten Back-Test am Fallbeispiel Bayer AG mit erstaunlich guten Ergebnissen durchführen.
Strategie
Aus der Zusammenführung der beiden Forschungsarbeiten ergibt sich nun die folgende Strategie für zukünftige Unternehmensübernahmen:
- Ermittlung des Kursrückgangswertes gemäß obigem Schaubild
- Kauf von hochgehebelten (weit aus dem Geld liegenden Put-Optionen) des eigenen Unternehmens
Da börsennotierte Unternehmen seit vielen Jahren eigene Aktien zurückkaufen dürfen, ist der Kauf von Put-Optionen auf die eigenen Aktien ebenso statthaft.
Am Beispiel der Bayer-Aktie sieht man in den beiden folgenden Darstellungen, dass sich der Wert einer Put-Option bei einem Fall des Basiswertes um 20 EUR nahezu verfünffacht:
(Bildquelle ing-diba.de)
(Bildquelle ing-diba.de)
Und nun kommt der Clou:
Bei richtiger Wahl der Positionsgröße kann der durch die Übernahme entstehende Verlust vollständig ausgeglichen werden! Die in der Bilanz schlummernde, rapide an Wert zunehmende Optionsposition wird aber erst nach dem erfolgten Kursrückgang und deren Glattstellung schlagend und sichtbar. Zu diesem Zeitpunkt hat eine börsenrechtlich vorgeschriebene Ad-hoc-Mitteilung zu erfolgen, die den Kurs zur Freude des Managements sowie der Aktionäre auf das Ausgangsniveau zurückkatapultiert.
Mit dieser Methode können in Zukunft sämtliche milliardenschwere Übernahmen nahezu risikolos und frei von ökonomischer Vernunft durchgeführt werden.
Ich finde, das ist doch eine gute Nachricht. Ja, eine sehr gute Nachricht.