In der Debatte um die Zuwanderung von Migranten aus Afrika nach Europa und vor allem Deutschland lehnen Bundeskanzlerin Angela Merkel, die SPD, die GRÜNEN sowie die Partei DIE LINKE eine Begrenzung der Zuwanderung ab, weil dies eine angeblich mit unseren Werten unvereinbare Abschottung Europas darstellen würde. Stattdessen will man die bisher überwiegend illegale Zuwanderung legalisieren und steuern sowie ergänzend die Ursachen der Migrationsbewegung bekämpfen.
Wenn Berlin diesen Migrationsdruck schon bisher nicht zu bewältigen vermochte - siehe BAMF, Wohnungsversorgung, explodierende Sozialkosten, Erosion der öffentlichen Sicherheit - , wie kann es eine Politik befördern, die die Migration nicht stoppt sondern "legalisiert" und "kanalisiert"?
Wie kann man die Bekämpfung der Ursachen der Migrationsbewegung als Erfolg versprechende Maßnahme verkaufen, wenn man die begrenzten Ressourcen Deutschlands und Europas mit der Größe Afrikas und der Größe des Migrationsdrucks vergleicht?
Ist das selbstüberschätzender Größenwahn oder Zeugnis völligen Realitätsverlustes?